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VN-Bürgerforum

Symbolfoto
Symbolfoto ©VMH
Dornbirn. Heiß diskutiert wird in Dornbirner Bürgerforum zum Thema "Was passiert nun mit den verbliebenen Restmüllsäcken?" Mehrere Bürger meldeten sich am Mittwoch zu diesem Thema zu Wort.

Was passiert nun mit den verbliebenen Restmüllsäcken?


Sehr geehrter Herr Hämmerle,

wie Frau Kocevar ebenfalls angesprochen hat, wissen wir nun immer noch nicht, was mit den übriggebliebenen Restmüllsäcken passieren soll?

Sollen alle, die zu viele Säcke haben, einfach mehr Müll produzieren, damit die Säcke ihrem bedachtem Verwendungszweck zugeführt werden können und damit die Stadt Dornbirn sich dann damit brüsten kann, dass sie die Mindestabnahmemengen realistisch erhoben hat?

Wir bitten um konkrete Problemlösungsvorschläge, die definitiv umsetzbar sind. Oder würden Sie persönlich den Sackverkauf vor dem Rathaus übernehmen?

Gerne erwarten wir Ihre Stellungnahme.

Freundliche Grüße,
Marion Maier


Hallo Frau Maier!

Langsam wird Ihre Diskussion kindisch.
Wenn Sie schon so umweltfreundlich sind und die Welt verbessern wollen, frage ich mich, warum Sie über Email und Computer verfügen.
Wissen Sie eigentlich, wo diese Dinge hergestellt werden und wieviel Müll bei der Produktion anfällt, odere andere Frage an Sie: Besitzen Sie ein Auto? Ich finde es einfach langsam müssig, tagelang hier im Bürgerforum über Restmüllsäcke zu diskutieren.
Stehen Sie in die Fußgängerzone und verkaufen Sie diese an bedürftige.

Einen schönen Tag wünscht Ihnen Feurstein Markus


Sehr geehrter Herr Feurstein,

Sie schaffen es offenbar auch nicht, die Stadt zu einer Lösung zu bewegen und kritisieren lieber auf Nebenschauplätzen. Ich finde es zudem ziemlich “rückschrittlich” den Fortschritt, den die Technik ermöglicht (Kommunikation durch das Medium Internet) so unreflektiert zu kritisieren. Wo Technik Sinn macht und umweltverträglich ist, sollte sie forciert werden. Einen PC habe ich 10 Jahre in Verwendnung. Das dürfte sicher umweltverträglich sein.

Wenn Sie die aktuelle Diskussion nicht weiterverfolgen möchten, dann löschen Sie doch einfach die Mails. Die Computertechnik macht es möglich :-). Sie haben keinen Müll, der irgendwie umweltgerecht entsorgt werden müsste. Also ein durchwegs umweltfreundliches Medium. Oder haben Sie schon davon gehört, dass gelöschte Mails in Restmüllsäcken entsorgt werden müssen?

Ich nicht. Entschuldigen Sie die Ironie, aber in Ihrem Falle – Ihr Kommentar -  scheint sie mir doch angebracht.

Freundliche Grüße,
Marion Maier


Michael Hinterauer:

Guten Tag !

Ich finde auch, dass Herr Hämmerle die Problematik der Umverteilung unser aller Müllkosten sinnig erläutert hat und das Problem, dass jede noch so “gerechte” Lösung immer Ausnahmen hat ist den Meisten bekannt. Genau die Beseitung dieser Ausnahmen und damit die Lösung des Ausnahmenproblems verursacht höhere Kosten die wiederum die Anderen zu tragen haben. So muss jeder irgendwo irgendwie mal in den sauren Apfel beißen …

Mir sind zu viele Müllsäcke für die Allgemeinheit lieber, als wenn dann manche “Ausnahmen” in Ermangelung von Säcken ihren Unrat “irgendwo” entsorgen.

SG,
Michael


Sehr geehrte Frau Maier,

Auch wenn Sie es nicht wahrhaben wollen, Sie nerven die Forumsteilnehmer mit Ihrer kleinlichen Interpretation.

Sie haben eine sachkundige und objektive Stellungnahme von Herrn Hämmerle bekommen. Auch wenn Ihnen diese nicht behagt, sie stellt im Rahmen der Stadtverwaltung einen Kompromiss dar, der nie alle individuellen Interessen berücksichtigen kann.

Sie müssen ein glücklicher Mensch sein, wenn Sie keinen größeren Sorgen als die der Müllsäcke haben.

Mit freundlichen Grüßen

Winfried Ruck

Nachtrag:
Ein Gespräch mit der Nachbarschaft im Verlauf eines Jahres kann das Problem von übriggebliebenen Müllsäcken vermutlich lösen, da spart sich jemand den Weg neue zu besorgen.


Sehr geehrte Frau Maier.

Wenn Sie wirklich keine größeren Sorgen haben, als die der verbliebenen Restmüllsäcke, dann hätte ich eine gute Idee. Tun Sie was Gutes und verschenken Sie die Säcke an bedürftige Familien mit  Babys und kleinen Kindern. Oder an soziale Organisationen z.B. Pfarrer Winsauer  für Projekt  Albanien. Sie alle würden es Ihnen danken.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag
Cilly Rieger


Liebe Forumsteilnehmer,

seien Sie mir nicht böse aber ich verstehe nicht wo das Problem liegt Mails zu Themen die Sie nicht interessieren einfach unkommentiert zu löschen?
Ich erinnere mich an andere Themen (z.B. Spritzenautomat auf dem Schulweg) die fast zu tode diskutiert wurden.
Die Themen die mich “nerven” ignoriere ich einfach.
Vielleicht sollte der eine oder andere versuchen diese Tolleranz auch aufzubringen?
Dies sollte ja eine Diskussionsplattform für alle Teilnehmer sein, oder nicht?

Außerdem frage ich mich immer wieder warum wir uns ständig auf der Niveau von persönlichen Beleidigungen begeben müssen?
Das nervt und spiegelt nicht gerade ein tolles soziales Miteinander wider.

Ich wünsche trotzdem einen schönen Tag!
Elke Kocevar


Hallo.

Endlich mal jemand der das zum Ausdruck bringt, was diese Herren anscheinend nicht kapieren wollen oder können. Was mich nicht interessiert oder anspricht, das ignoriere ich, lösche es oder beachte es gar nicht. Ich stelle mal die Mutmaßung auf, dass diese Herren zuhause oder in der Firma nichts zu sagen haben, und darum eine Plattform im Internet dazu nützen müssen ein wenig ihrem Geltungstrieb Ausdruck zu verleihen. Das sind für mich typische ja sager.

Aber ich bringe auch einen konstruktiven Lösungsvorschlag ein. So wie ich das Email von Herrn Hämmerle lesen konnte, sind da durch die “Zwangsabnahme” der Müllsäcke die laufenden Kosten gedeckt. Dann kann man ja her gehen, und aus den Statistiken der letzten Jahre in denen sicher geschrieben steht, wie viele Säcke in den letzten Jahren über den Einzelhandel, die Abgabestelle der Stadt usw. nachgekauft wurden, eine Art Quotenregelung einführen. Wenn z.B. im Durchschnitt pro Jahr 5.000 Säcke so nachgekauft wurden, die Stadt hergehen und sagen Sie nehmen 3000 Säcke zurück, und refundieren die Gebühr.

Eine zweite Lösung wäre, dass die Säcke vom letzten Jahr, die nicht benötigt wurden, umgetauscht werden können. D.h. nichts anderes, als wenn mir pro Jahr 3 Säcke vorgeschrieben werden, und ich noch 2 vom alten Jahr habe, dass ich dann einen Sack bezahle und 2 Säcke umtauschen kann. Meine persönliche Lösung wäre die zweite. Denn hier bringen Sie mir mal Argumente warum man das nicht so machen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Holzknecht Thomas


Michael Hinterauer:

Hmmm … irgendwie scheint die Verteilung der Kosten unklar zu sein.

Ein anderes Beispiel um Verwirrung zu stiften … *schmunzel*:

Wir alle zahlen für die Straßenbeleuchtung in der Nacht, niemand hat Anspruch auf eine Lampe vor dem Haus und der der eine Lampe vor dem Haus hat, zahlt trotzdem nicht mehr und alle die sagen sie brauchen keine Lampe (z.B. die in der Nachbarstraße könnte man doch abschalten) können sich die Kosten dafür jedoch nicht sparen. Da nützt es auch nichts wenn man einen Sack über die Lampe stülpt und sagt: Jetzt leuchtet sie nicht mehr, drum zahl ich nicht.
Es gibt halt sowas wie “Allgemeinkosten” die umverteilt werden müssen.

Wenn 2 Säcke zurückgegeben werden, dann würde derjenige seinen Anteil an den Allgemeinkosten für die Müllentsorgung nicht bezahlen, denn der Sammelwagen fährt, egal ob nun die 2 Säcke abzuholen sind oder nicht. Alternativ könnte man jedem die Müllkosten vorschreiben (pro Person) und man bekommt gar keine Säcke mehr, allerdings könnte man sie dann weder herschenken, noch verkaufen und zahlt trotzdem die gleiche “Gebühr”. Also ich würd´s lieber so belassen wie es ist, bevor einer noch auf eine Idee kommt die letztlich nur teurer wird.


Hallo Herr Holzknecht,

den konstruktiven Vorschlag, beispielsweise von den vorgeschriebenen Säcken pro Haushalt 3 Stück wieder gegen Kostenersatz zu retournieren, habe ich auch unterbreitet. Es scheint irgendwo untergegangen zu sein.

Schön, wenn es noch Forumsteilnehmer wie Sie gibt, die sich darüber hinaus selber Gedanken machen, wie wir das Problem gemeinsam lösen können.

Freundliche Grüße,
Marion Maier


Irgendwie war immer von “Verursacherprinzip” die Rede.
Jetzt frage ich mich aber wie das damit zusammenpasst, das der der nicht verursacht auf seinen Säcken sitzen bleibt?

Ist der bürokratische Aufwand wirklich so groß die Säcke zurück zu nehmen?
Oder worin besteht eigentlich das Problem in der Rücknahme?

Mfg
Elke Kocevar


Hallo Herr Hinterauer,

der Vergleich mit den Straßenlaternen als Beispiel für Allgemeinkosten, die von allen als Gemeinkosten zu tragen sind, finde ich hier nicht vergleichbar. Bei den Straßenlaternen geht es um eine Sicherheitsmaßnahme, damit Fußgänger und Verkehr für alle gut sichtbar sind, auch bei schlechteren Sichtverhältnissen. Es kann hier auch niemand die Lichtverhältnisse selbst beeinflussen.

Bei der Mülltrennung bzw. beim “müllbewussten” Konsumverhalten, kann ich als einzelner sehr wohl beeinflussen, wie viel Müll ich produziere. Bin ich ein Mensch, der immer wieder mal gern Neues kauft und Altes dafür entsorgt, fällt sich mehr Müll an, als bei einem Menschen, der dies eben nicht macht. Jeder soll es so handhaben, wie er es für richtig befindet, das ist seine persönliche Freiheit. Aber dann soll auch jeder nach dem Verursacherprinzip zur Kasse gebeten werden und nicht pauschaliert betrachtet werden.

Mein Vorschlag, oder auch eben der von Herrn Holzknecht, dass zumindest ein Teil der Säcke retourniert werden kann, würde von einem annehmbaren Kompormiss zeugen.

In der Vergangenheit, als es noch möglich war, nicht gebrauchte Säcke zu retournieren, wurden ja auch nicht die vollen Kosten ersetzt. Somit hat immer noch jeder zum Müll der Allgemeinheit mitbeigetragen.

Würden alle die ihnen zugeteilten Restmüllsäcke tatsächlich bis zum letzten mit Müll füllen, müssten wahrscheinlich noch mehr Müllfahrten gemacht werden.

Eine Forumsteilnehmerin machte den Vorschlag dem Pfarrer Winsauer für sein Albanienprojekt die Restmüllsäcke zu schenken. Frage: Was kann man in Albanien mit Restmüllsäcken aus Dornbirn anfangen?

Selbst wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, und der eine oder andere vielleicht noch zusätzlichen Bedarf an Restmüllsäcken hat, weil er bspw. gerade umsiedelt, so ist es so, dass in Restmüllsäcken aus Dornbirn nur Restmüll aus Dornbirn in Dornbirn entsorgt werden kann. Sie sind nur innerhalb Dornbirns tauschbar. Hat dies schon mal jemand bedacht?

Ich für meinen Teil, finde sicher dann und wann einen Abnehmer, somit ist aber nicht das allegemeine Problem gelöst, um das es mir mit meinem Forumsbeitrag ja auch geht. Ich wollte aufmerksam machen, worauf mich schon Herr Winsauer von der Stadt Dornbirn (Rathaus) aufmerksam gemacht hat: “Sie sind nicht die einzige, die diesen Missstand reklamiert. Wir haben es täglich mit Menschen zu tun, die uns darauf ansprechen. Wir können dies nur notieren und an die zuständige Stelle weiterleiten. Mehr können wir leider nicht tun.”

In diesem Sinne,
freundliche Grüße

Marion Maier


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