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VN-Bürgerforum

Autobahnabschnitt in Au - ohne Lärmschutz
Autobahnabschnitt in Au - ohne Lärmschutz ©Hans G. Bösch
Lustenau. Zum Thema "Podiumsdiskussion Lustenau / Verkehrsentlastung" wird im Bürgerforum rege diskutiert:

Liebe Forumsteilnehmer!

Nachdem in der abgelaufenen Woche – für mich überraschend - keine Stellungnahmen über die Podiumsdiskussion in Lustenau im Forum eröffnet wurden, nehme ich dies zum Anlass, auf einen der drei umfassend behandelten Themenblöcke – die Verkehrsfrage - nochmals näher einzugehen.

Ausgehend von den Aussagen der einzelnen Parteien im Internet zum Thema Verkehr, die ich genauer analysiert habe, stellte ich mir in der Folge die Frage, was es bedeutet, wenn es in Lustenau zu einer West- bzw. einer Ost-Variante als Entlastungsstraße kommen würde. Abschließend erfolgt der Hinweis auf den schon seit Jahren zunehmenden und untragbaren Zustand der Lärmbelastung aus der schweizer Nachbarschaft!

Da das ganze doch etwas länger ist, habe ich die relevanten Unterlagen als Mail-Anhang deponiert (zwei pdf-File und ein wmv-Video-File)

hoffe auf eine rege Diskussion!

Hans G. Bösch


 

PDF-Files und Video sind zu sehen unter: http://www.vn.vol.at/buergerforum/forum.php?list=lustenau&monat=2010-03&msg=msg00009.html


Liebe Forumsteilnehmer

Bei der Podiumsdiskussion zur Bürgermeisterwahl wurde bezüglich Verkehrsentlastung nichts Interessantes vorgebracht  (Nur Utopische Vorstellungen). Eine Umfahrung durch das Rheinvorland? Oder über die schweizer Autobahn. Auch mit einer Ringstrassenbahn im Unteren Rheintal  wird kein LKW weniger durch Lustenau donnern.

Eine Abrufanlage vor Ort::

1999 hat es schon konkret Pläne gegeben. Auszug aus Besprechungsprotokoll Zahl: VII-204A-0030/4/1999

der Unterzeichnete teilt mit, das sowohl für den LKW- Lustenau, B204 als auch für den LKW-Stauraum an der B203 in Höchst eine schriftliche Genehmigung des Bundesministeriums vorliegt und die finanziellen Mittel für eine Sofortlösung noch im Jahr 1999
bereitgestellt werden können. Die Planungen werden derzeit fertiggestellt.

Meiner Meinung zufolge wurden die Fehler für eine Entlastungsstrasse im Unteren Rheintal schon bei der Planung der (S18) oder wie die verschiedenen Varianten hießen, gemacht

Damals wurde eine 4spurige Autobahn mit einem riesen Zollamt im Schweizer Ried geplant. Zu diesem Zeitpunkt war es sicher wichtig, dass gegen diese Variante protestiert wurde. Hier hätte man einen Konsens mit den Gegner über eine geänderte Variante suchen sollen.

Zum Beispiel kein Zollamt und eine andere Straßenvariante. Die Zollabfertigung für den Transitverkehr hätten in Hörbranz und für die
Ausreise aus Österreich beim Zollamt in Wolfurt durchgeführt werden können. Ich habe einmal einen Vortrag über Straßenbau gehört. Hier meinte der Vortragende, das es keine Umweltfreundlichen Strassen gebe, man könne diese aber umweltfreundlicher gestallten. Das Straßenstück zwischen der Autobahn in Österreich bis zur Grenze ist ca.
7 KM lang. Wenn man hier einen Teil davon  Übertunneln und mit Humus anrampen würde, könnten die Tiere ohne Gefahr diese Queren. In Deutschland wurde in letzter Zeit die Autobahn von Lindau durchgehend fertig gestellt. Auch hier erfolgte meiner Meinung nach eine solche Übertunnelung. Es gäbe hier sicher noch mehr solcher Projekte in Deutschland und Österreich oder sonst wo. Hier kann man noch so viele Varianten ins Spiel bringen,  realisierbar wird meiner Meinung nach nur eine Verbindung im Norden von Lustenau von der österreichischen zur schweizer Autobahn mit Anbindung Lustenau Nord. Hier müsste nochmals nach einer für alle vertretbare Variante gesucht werden.

Wenn gegen diese Straße das Durchschneiden eines Naturschutz Gebietes als Argument vorgebracht wird möchte ich die Gegner dieser Variante vor Ort, zum Beispiel Einmündung der Höchsterstraße in die Zellgasse Senderstraße bitten, um sich ein Bild vom derzeitigen Verkehr zu machen.

Vielleicht gibt es dann auch bei den Gegner der Variante Lustenau Nord ein Umdenken.

Mann kann bei der Straßenplanung nicht nach dem floriani Prinzip vorgehen. So haben 2001 vermehrt Bewohner aus anderen Gemeinde des unteren Rheintales gegen diese Variante tendiert

In der Politik ist das so, wenn jemand eine gute Idee hat, diese aber von politisch anders gesindeten stammt, wird diese abgelehnt.

Lakowitsch Heinz


Grüß dich lieber Heinz

Die Wahrheit deiner Ausführungen findet sich im letzten Satz. In der Politik ist es  so, wenn jemand eine gute Idee diese aber von politisch anders gesinnten stammt, wird diese abgelehnt. Das ist eben Partei-Politik statt Sache-Politik fürs Volk.

Dölf Zwahlen


Soeben lese ich den Beitrag vom Ing. Hans G. Bösch.  Herzliche Gratulation!
Mitleid habe ich schon mit den armen Politikern. Verzeihung, ich bin eben 84 vorbei und da vergißt man gleich wieder. Ich glaube aber doch, gelesen zu haben, daß man das Problem bis nach den Landtagswahlen hinaus schieben will, was wohl der Grund dafür sein mag? Nicht hinausschieben, Herr Landesrat Rein  sondern UNVERZÜGLICH mit den Schweizern Kontakt aufnehmen, das wünschen sich die Betroffenen! Tag und Nacht hört man das Gesumme und Gebrumme, eben nicht bis Dornbirn oder Bregenz. 
Rudi Petnig


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