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VMS Hard testet im Schulversuch Politische Bildung mit Viertklässlern

©Schülerunion
Hard - Politische Bildung als Pflichtfach an Österreichs Schulen: Die Forderung der Schülerunion findet auch außerhalb Vorarlbergs immer mehr Fürsprecher. Auch bei der Umsetzung scheint Vorarlberg Vorreiter zu sein.
Sandro Tirler zum Schulversuch
Wallner für Politische Bildung
Das sagen die Parteien
Immer mehr Fürsprecher
Schüler für Politische Bildung
Schülerunion fordert Politische Bildung

Die Forderung der Schülerunion, Politische Bildung ab der 7. Schulstufe als Pfichtfach anzubieten, kann sich des Rückhaltes in der Vorarlberger Politik und der aks sicher sein. So rechnet die Schülerunion mit einem Beschluss des Landtages zur Unterstützung der Forderung. Nun kann Vorarlberg auch mit dem ersten Pilotprojekt aufzeigen. Die VMS Hard-Mittelweiherburg probt seit Beginn des Schuljahres den Schulversuch Politische Bildung als eigenes Unterrichtsfach in der 8. Schulstufe.

Schulversuch mit einer Wochenstunde

“Wir haben uns bei der Neustrukturierung unseres Fächerangebots die Frage gestellt, was ein Kind im Jahr 2013 braucht. Mit der 2007 erfolgten Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre war die probeweise Einführung dieses Unterrichtsfaches die logische Schlussfolgerung“, erklärt Direktor Christian Höpperger. Begonnen wurde mit dem Schulversuch mit einer Stunde Politischer Bildung pro Woche in einer der drei vierten Klassen. Im Zuge der Umstrukturierung auf den Lehrplan der Neuen Mittelschule wurde der Fächerkanon diesbezüglich geringfügig umzugestaltet.

Lehrkräfte sehen Interesse bei Schülern

Bisher habe es nur positive Rückmeldungen von Schülern und Eltern zu dem Versuchsprojekt gegeben, versichert Höpperger. “Die Schüler interessieren sich dafür und scheuen auch nicht davor, viele Fragen zu stellen. Besonders vor und nach der Nationalratswahl war natürlich eine rege Diskussionsbereitschaft spürbar”, betont die verantwortliche Lehrerin Andrea Leissing.

200 Millionen kostet neues Fach

Die Schülerunion zeigt sich hoch erfreut über diese gelungene Umsetzung von Politischer Bildung. “Wir haben über Umwege von dem Projekt erfahren”, gesteht Sandro Tirler, Sprecher der Schülerunion Vorarlberg. Man habe sich dann aber zusammengesetzt und den Schulversuch vorangetrieben. Nun hofft man, mit dem Vorreiterbeispiel dem Ansuchen in Wien Nachdruck zu verleihen. Schließlich geht es um viel Geld. “Natürlich ist es immer eine Sache des Kompromisses. Die Forderung ist ein großes Projekt”, gibt Tirler zu. Schließlich müsse man die Kosten eines neuen Schulfaches auf 200 Millionen Euro.

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