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Vitaler Senior des Schweizer Humors

Spaßmacher Emil in Geberlaune.
Spaßmacher Emil in Geberlaune. ©Veranstalter/TAK

Der legendäre Emil besuchte im TaK nach Jahren wieder seine zahlreichen Fans jeden Alters.

Schaan. Kürzlich gastierte im TAK wieder einmal der beliebte Schweizer Kabarettist, Komiker und Autor Emil (Steinberger), diesmal mit einem “Leseabend”.
Das TAK war sehr schnell ausverkauft. – Was Wunder, ist der 1933 in Luzern geborene, nun mit schneeweißem Haar, aber immer noch voll einstigem Spitzbubencharme auftretende Künstler doch ein Publikumsliebling über Generationen hinweg. Vor allem frühere Emil-Aufzeichnungen im Fernsehen und nachfolgende Tourneen machten den Mann mit der markanten Nase und dem kauzigen Lächeln, nunmehr nur mit Künstlernamen “Emil”, in halb Europa bekannt. Und sein Schweizerdeutsch wurde überall verstanden! Der Film “Die Schweizermacher” brachte dem Allrounder auch Filmruhm.
Im Jahre 1987 gab es die letzte “Emil”-Vorstellung als Kabarettist, dann folgte eine schöpferische Pause in Amerika, die Heirat mit der charmanten Künstlerin Niccel, und mit einigen Bändchen voll netter Anekdoten etc. unterhält Emil jetzt seine konstante Fangemeinde mit Vorlesen. Den Leseabend im TAK nannte der Humorist “Drei Engel!”, die stehen für die drei erhobenen Schwurfinger, die den Wahrheitsgehalt der bisweilen kuriosen Episoden aus dem ereignisreichen Künstlerleben Emils bezeugen sollen… Dass ein poetischer Humorist und Schauspieler wie er sich nicht mit Lesen begnügt, ist wohl klar. Ja, im TAK wurde höchstens eine Viertelstunde “gelesen”, den Rest des Abends machte Emil zur vergnüglichen Einmann-Show, auch mit köstlichen Reminiszenzen – samt berühmtem Tonfall und Mienenspiel.

Ein “neuer” Emil ?

Nun, nach seiner Rückkehr aus Amerika hatte er beim Talk im TaS verkündet, dass er jetzt ein neuer, ein “lesender” Emil und kein spielender mehr (wie früher) sei. Gottlob wird der beliebte Humorist aber doch immer wieder “wortbrüchig” und gab – wie im TAK – kleine “Klassiker” wie etwa die Themen Gästebuch, Flug nach Zürich, das Öpfelrösti-Rezept, eine braune Überraschung auf dem Leintuch durch geschmolzenen Schoggi etc. vornehmlich “spielerisch” als “alter” Emil zum Besten.

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