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Virtual Reality trifft Theater: Poligonale Festival startet

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Christiane Beinl, Pan Selle und Thomas Welte auf der Bühne des Theater Festivals "Poligonale".
Christiane Beinl, Pan Selle und Thomas Welte auf der Bühne des Theater Festivals "Poligonale". ©VOL.AT/Mayer
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Bei der diesjährigen Poligonale spielt Virtual Reality eine große Rolle. Das Publikum kann Theater auf eine neue Art und Weise erleben.
Poligonale Hohenems startet
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Proben für "Frankenstein"
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Am Mittwochabend startet die Poligonale in Hohenems. Sie bringt vom 27. Juli bis 14. August 2022 spannende Theaterproduktionen auf eine Freiluftbühne bei der Volksschule Markt. Heuer wird den Besuchern ein "Mixed Reality Festival" geboten. Dabei wird Theater mit virtueller Realität verbunden und unterschiedlich überlagert.

Am ersten Abend steht die Premiere der Sci-Fi Horror Comedy "Frankenstein" als Hybrid Theater Drama am Programm. Das VR Drama "The Conversation" -welches am 6. und 9. August gespielt wird - ermöglicht etwas völlig Neues: Der Zuseher kann mit einem Motion Capture Anzug als Avatar in die VR-Kulisse eintauchen.

Die "Poligonale" findet bei der Volksschule Markt statt. ©VOL.AT/Mayer

Eintauchen in den virtuellen Raum

Bei "The Conversation" schlüpft der Betrachter selbst in die Rolle der Figur und begibt sich auf eine einzigartige Reise in einen anderen Körper. Die Idee dazu beruht auf den jüngsten Ergebnissen der Forschung zu den Auswirkungen von VR auf die eigene Wahrnehmung. Die virtuelle Realität erlaubt es, verschiedene Perspektiven nicht nur sichtbar, sondern auch körperlich erfahrbar zu machen. Sowohl für männliche als auch für weibliche Zuseher eröffnet sich die Möglichkeit, in den Schuhen des jeweils anderen zu gehen.

"The Conversation" ist die erste Produktion, die komplett im virtuellen Raum stattfindet. ©Poligonale

Frankenstein trifft VR

"Frankenstein" zeigt, dass das Monster eine zeitlose Erfindung ist. Statt der organischen Kreatur ist es in diesem Fall eine mechanische. Das Stück spielt mit viel Humor und mit der Frage: Ist Frankenstein in der Lage, die Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen? Und kann er sich auch in sie hineinversetzen? Es geht letzten Endes also um Empathie. Ton und Musik spielen eine wichtige Rolle, wie Musiker Bernd Satzinger erklärt. Das Stück wird von Satzinger musikalisch in Szene gesetzt.

Ein Foto von den Proben für "Frankenstein". ©Stiplovsek

Workshop für Nachwuchsautoren

Gemeinsam mit dem zukünftigen Vorarlberger Literaturhaus "literatur.ist" wird mit "Schreiben:Hören" auch ein Workshop mit Lesungen angeboten. Dabei bekommen Nachwuchsautorinnen die Möglichkeit, mit einem Theaterensemble einen Text zu erarbeiten und auf die Bühne zu bringen. Bei der diesjährigen Ausgabe sind Fabian Nägele (LI); Samuel Basil Rhomberg und Ines Strohmaier als professionelle Autoren mit dabei.

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(VOL.AT)

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