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Vier Tipps für eine sichere und unfallfreie Fahrt durch den Herbst

Fahren Sie im Herbst vorsichtiger!
Fahren Sie im Herbst vorsichtiger! ©dpa
Glätte, Nebel oder sogar Schnee sind im Herbst auf Österreichs Straßen keine Seltenheit. Aber auch heftiger Regen und die tiefstehende Sonne machen es den Fahrzeuglenkern auf der Straße im Herbst nicht immer leicht.

Verkehrssicherheitsexperte Bernhard Lautner von der ASFINAG gibt Tipps, wie Sie sich im Herbst am besten verhalten sollen, um Unfällen vorzubeugen. Dabei gilt das Motto: “Sehen und gesehen werden!” Vorausschauendes Fahren, beste Sichtbarkeit und rechtzeitige Beseitigung möglicher technischer Mängel an Fahrzeugen vor Fahrtantritt sind wesentlich. Beachten Sie besonders die folgenden vier Hinweise:

1. Geschwindigkeit anpassen – Abstand halten

Passen Sie die Geschwindigkeit rechtzeitig an die Fahrverhältnisse an. Eine Faustregel für den richtigen Abstand ist die Zwei-Sekunden-Regel: Wenn das vorausfahrende Fahrzeug einen markanten Punkt passiert, langsam ’21, 22′ zählen. Erst dann sollte man selbst diesen Punkt passieren, sonst ist der Abstand zu gering.

2. Der Schnee kommt – Nicht ohne Winterreifen

Sorgen Sie rechtzeitig für die entsprechende Winterausrüstung bei Pkw und Lkw – mit Winterreifen und Schneeketten. Also: frühzeitig einen Reifenwechsel-Termin bei der Fachwerkstätte vereinbaren. Ab 1. November müssen Pkw per Gesetz Winterreifen bei winterlichen Fahrverhältnissen montiert haben (genauso wie Lkw) – Lkw-Lenker müssen zusätzlich Schneeketten mitführen.

3. Vorsicht in Nebelzonen – Vorausschauend fahren

Bei schlechter Sicht Nebelschlussleuchte aktivieren. Bei Nebelpunkten am rechten Rand auf der Autobahn gilt: Drei Punkte bedeuten normale Sicht – sind lediglich zwei Punkte gleichzeitig sichtbar, sollte die Geschwindigkeit auf 60 km/h, bei einem sichtbaren Nebelpunkt auf 40 km/h gedrosselt werden. Rasch aufziehender Nebel sorgt auf manchen Abschnitten auf Österreichs Autobahnen für Sichtbehinderungen.

4. Nasse Fahrbahn heißt längerer Bremsweg

Frühzeitig vom Gas und den Vorgaben auf den Verkehrsbeeinflussungsanlagen sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen bei Regen unbedingt Folge leisten. Bei 100 km/h verlängert sich der Anhalteweg auf nasser Fahrbahn auf 96 Meter – das sind 20 Meter.

Die Nässe in Verbindung mit tieferen Temperaturen sorgt auf Straßen für Gefahrenmomente. Die Reifen haben kaum oder nur schlechte Haftung. Der Bremsweg verlängert sich nämlich deutlich auf nassen Fahrbahnen. „Beginnt das Auto aber trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu rutschen, heißt es Fuß weg vom Gas, auskuppeln, blitzartig in die gewünschte Fahrtrichtung lenken und bremsen“, erklärt Lautner.

Ebenfalls zu beachten: wer wenig Erfahrung hat, sollte passiv unterwegs sein.

(red.)

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