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Vier-Länder-Eck als Großraum promoten

Als "Impulsgeber für eine touristische Destination Großraum Bodensee" setzte sich der Landesverband Vorarlberg Tourismus in Szene. Längst eine "zusammen gehörende Destination".

In einem Treffen mit Tourismusdirektoren der Anrainer-Verbände und dem Chef der Österreich-Werbung wurde die Forderung deponiert, als „Vierländereck“ von den nationalen Tourismusorganisationen ebenfalls verstärkt kommuniziert zu werden.

„Die regionalen Tourismusverbände nehmen sich längst als zusammen gehörende Destination wahr. Die Rolle dieser Großregion begann sich, gerade aus Vorarlberger Sicht, nicht zuletzt durch die steigende Bedeutung des Flughafens Friedrichshafen als Incoming-Drehscheibe für Vorarlberg in den Köpfen zu etablieren“, erläuterte Vorarlberg-Tourismusdirektor Mag. Christian Schützinger die hinter dem Vorstoß stehende Entwicklung.

Wenn in der Wahrnehmung der internationalen Gäste ein „Großraum Bodensee“ statt z. B. die Bregenzer Festspiele oder die Insel Mainau als isolierte Ferienziele stünden, laufe das auf eine win-win-Situation für alle Anbieter rund um den See hinaus, argumentierte Schützinger. So könne z. B. Vorarlberg touristischen Nutzen daraus ziehen, wenn etwa das kulturhistorische Angebot von St. Gallen, das Fürstenhaus oder die Kunsteinrichtungen Liechtensteins oder die Sightseeing-Highlights von Friedrichshafen und Lindau mit im beworbenen „Package“ seien.

Schützinger weiter: So wie sich z. B. Wien, Prag und Budapest erfolgreich als Städtedreieck „verkaufen“, könne Vorarlberg beim jährlichen ATB-Auftritt in Wien die Internationalität des Vierländerecks am Bodensee abbilden. „Es lassen sich, das beweisen viele Untersuchungen, einfach mehr internationale Gäste stimulieren, wenn sie mit einer Reise statt nur einem eben vier oder fünf touristische Leckerbissen serviert bekommen“, begründete Schützinger seinen und seiner Kollegen Appell an die nationalen Tourismuswerber wie die ÖW. Und wann trägt so eine Strategie frühestens Früchte? Schützinger: „In drei bis fünf Jahren sollte es messbare Steigerungen im Gästeaufkommen geben. Und zwar bei uns, am deutschen Bodenseeufer, in der Schweiz und in Liechtenstein.“

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