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Vienna 3:0 gegen Altach - auch Lustenauer Clubs mit Niederlagen

Die Vienna hat am Dienstag in der 25. Runde der Fußball-Erste-Liga mit einem Heimsieg gegen Altach überrascht. Die ersatzgeschwächten Wiener setzten sich dank effizienter Chancenauswertung mit 3:0 (3:0) durch. Für die vor der Pause tonangebenden Altacher war es ein herber Rückschlag im Kampf um den Aufstieg. Nach der ersten Niederlage nach zuletzt elf Spielen liegt der Tabellendritte bereits zwölf Punkte hinter dem neuen Spitzenreiter Grödig.
Pleiten für Ländle-Clubs

Zum Matchwinner vor lediglich 900 Zuschauern – Minusrekord in dieser Saison auf der Hohen Warte – avancierte Marco Miesenböck mit einem Doppelpack (35., 54.). Den dritten Treffer für die Vienna, die vier Stammkräfte vorgeben musste, erzielte Ex-Teamspieler Andreas Dober mit einem sehenswerten Freistoß aus mehr als 30 Metern (45.).

Altach diktierte das Spielgeschehen, vergab aber durch Hannes Aigner mehrere Großchancen (6., 30., 35.) . Auf der Gegenseite schlug Miesenböck nach einem glücklichen Sololauf über das halbe Spielfeld zu. Nach Dobers Freistoß mit eigenwilliger Flugkurve besorgte Miesenböck auch den Endstand. Der Angreifer verlängerte einen Speiser-Kopfball nach einem Corner ebenfalls per Kopf ins Tor.

Zu mehr als einem Stangenschuss durch Louis Ngwat-Mahop (77.) und einem Lattenfreistoß von Daniel Schöpf (92.) reichte es für Altach nicht mehr. Die Vorarlberger verloren ihre erste Partie seit 19. Oktober (2:3 in St. Polten) und auch ihr zweites Saisongastspiel bei der Vienna. Die Wiener haben von ihren vergangenen sieben Heimspielen fünf gewonnen und liegen weiter auf Platz acht.

Kapfenberg bleibt dank 3:1 in Lustenau im Frühjahr makellos

Der Kapfenberger SV bleibt in der Ersten Liga im Frühjahr makellos. Mit einem 3:1-(3:1)-Auswärtserfolg beim FC Lustenau verbuchten die Obersteirer in der 25. Runde am Dienstagabend auch im fünften Auftritt im Jahr 2013 drei Zähler. Die Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt arbeitete sich damit auf den sechsten Platz vor. Der zum Abstieg verdammte FC Lustenau ist mit zwei Zählern Vorsprung auf den KSV weiter Fünfter.

Kapfenberg rannte im mit 500 Zuschauern gefüllten Reichshofstadion zunächst in einen Fehlstart. Matthias Hopfer brachte die Hausherren nach einer Viertelstunde durchaus verdient voran. Nur zwei Minuten später waren die “Falken” aber schon wieder im Spiel: Nach einem Abwehrfehler rempelte Lustenaus Christian Haselberger im Strafraum Dieter Elsneg um. Nach Rot für den FC-Verteidiger verwertete Danijel Micic (18.) den Elfmeter sicher.

Das Spiel lief nun wie auf einer schiefen Ebene. Ibrahim Bingöl (24.) nutzte einen Stellungsfehler in der neu formierten Lustenauer Abwehr zum 2:1, noch vor dem Pausenpfiff legte Dragan Jelic (44.) nach. Die Steirer vergaben nach Seitenwechsel noch Chancen für einen Kantersieg. Lustenau ergab sich jedoch nicht und blieb weiter bemüht. In der 26. Runde am Freitag wartet auf den FC nun das Derby gegen die krisengeschüttelte Austria.

Krise bei Austria Lustenau – Drei Punkte fehlen auf Grödig

Der SC Austria Lustenau hat in der 25. Runde der Ersten Liga seinen Negativlauf im Frühjahr fortgesetzt. Der Langzeit-Spitzenreiter verlor bei Schlusslicht FC Blau-Weiß Linz am Dienstagabend mit 0:3 (0:3) und gab somit die Tabellenführung an den bereits am Vortag erfolgreichen SV Grödig ab. Die Vorarlberger liegen nach dem sechsten sieglosen Spiel in Serie nun drei Zähler hinter den Salzburgern.

Bei den Linzern, die nach neun Partien wieder einmal gewannen, feierte Trainer Edi Stöhr nach für ihn sechs Spielen ohne Dreier ausgerechnet gegen seinen Ex-Club seinen ersten Sieg für die Oberösterreicher. David Poljanec (18.), Philipp Huspek (22.) und Manuel Hartl (45. + 1) trafen bereits vor der Pause im Stadion Linz.

Nach zwei Siegen in den bisherigen Duellen mit Linz begann die Kolvidsson-Elf auch diesmal überlegen, doch nicht zwingend genug, um dann eiskalt und zeitig per Doppelschlag bestraft zu werden. Zunächst setzte Hartl bei der ersten nennenswerten Linzer Offensivaktion Poljanec per Lupfer in Szene, der im Strafraum bei seinem ersten Saisontor nach seiner Rückkehr volley vollendete.

Gleiches Tor-Schema und eine indisponierte Lustenauer Abwehr gab es dann auch bei den Toren von Huspek und Hartl, die sich jeweils nach Zuspielen aus dem Mittelfeld absetzten und völlig frei zur überraschend klaren Pausenführung trafen. Trotz frischer Offensivkräfte und personeller Umstellungen ließen die enttäuschenden Lustenauer nach der Pause das große Aufbäumen vermissen. Somit blieben die Vorarlberger, die bis dato mit 49 Treffern die meisten der Liga erzielt hatten, auch im dritten Auswärtsspiel en suite und drei Tage vor dem Derby gegen den FC ohne Torerfolg.

(APA)

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