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Viele Hebel in Gang gesetzt

Digitalisierung wird aktiv vorangetrieben – sowohl in Vorarlberger Unternehmen als auch in der Forschungsszene
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„Die Digitalisierung in Vorarlberger Unternehmen schreitet unaufhaltsam voran. Wir sehen, dass sich überaus viele betriebliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die u.a. von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert werden, mit dem digitalen Wandel beschäftigen“, erläutert Jimmy Heinzl, Geschäftsführer der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH (WISTO). „Das Innovationstempo steigt durch erfolgreiche Digitalisierungsprojekte deutlich an.“ An unterschiedlichen Standorten im Land entstehen zusätzlich Initiativen, die diesen Wandel aktiv unterstützen. „Auch dafür sind wir überaus erfolgreich in der Erschließung von Mitteln des Bundes.“ Diese werden verwendet, um neuartige Innovationsumgebungen, Forschungseinrichtungen und Angebote mitzufinanzieren, wie die folgenden Beispiele zeigen.

Industrie 4.0-Area

Ein bedeutendes Beispiel ist der Aufbau eines der größten Industrie 4.0 Forschungszentren in Österreich, dem „CdP- Austrian Center for digital Production“. Ein eigener Zweitstandort des Zentrums, das durch das COMET-Programm der FFG gefördert wird, befindet sich bei V-Research in Dornbirn. Darin befasst sich die Abteilung „Digital Engineering“ von V-Research speziell mit der Digitalisierung von Produktentwicklungsprozessen. Bearbeitet werden Themen zur digitalen Vernetzung bestehender Prozesse bis hin zur Optimierung von Produkten und Abläufen mit Algorithmen der künstlichen Intelligenz. Eng zusammengearbeitet wird u. a. mit Firmen aus Vorarlberg, wie z. B. Liebherr-Werk Nenzing oder IMA Schelling. Daneben ist die verstärkte Kooperation mit der FH Vorarlberg hervorzuheben: „Das ermöglicht uns die Kompetenzen aus digitaler Produktentwicklung und Fertigung zu kombinieren, sodass neue Ansätze für Digital Engineering nicht nur theoretisch entwickelt, sondern gleich im Labormaßstab mit der Digital Factory validiert werden können“, so Heinz Seyringer, CEO von V-Research und seit November 2019 auch Forschungsleiter der FH Vorarlberg.

Erstes IoT Textil-Lab

Die Entwicklung modernster Textil-Technologien in Vorarlberg gewinnt mit Europas erstem Entwicklungszentrum für intelligente Sensortextilien noch mehr an Fahrt. Das vor Kurzem eröffnete IoT Lab im Millennium Park Lustenau steht prinzipiell jedem Unternehmen aus allen Bereichen offen, um in kürzester Zeit Funktionsprotoypen herzustellen. „Realisiert werden können unterschiedlichste Sensoren und Funktionen für Druck-, Feuchtigkeits-, Vitaldaten-, Vibrations- oder Widerstandsmessungen, um nur einige Beispiele zu nennen“, berichtet Initiator Günter Grabher, Leiter der Smart-Textiles Plattform Austria, die ab jetzt ebenfalls vom Lab aus agiert.

Digital Innovation Hub

Um KMU eine weitreichende, leichte Zugangsschiene zu Digital-Know-how zu bieten, wird per Startschuss Jänner 2020 auch ein „Digital Innovation Hub“ gemeinsam mit Tirol und Salzburg geschaffen. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk, in dem Kompetenzen und Leistungsangebote in den Themenfeldern IT-Security und Künstliche Intelligenz gebündelt werden. „In den letzten Jahren ist Bemerkenswertes gelungen. Diese und weitere Aktivitäten helfen, die Aufgabenstellungen der Zukunft zu bewältigen. Sie werden aktiv von v-digital als Koordinationsstelle bei der WISTO unterstützt“, so Jimmy Heinzl abschließend.

Kooperation ermöglicht uns die Kompetenzen aus digitaler Produktentwicklung und
Fertigung zu kombinieren“
Heinz Seyringer
CEO V-Research

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