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Viele Delikte wegen fehlender Kindersicherung

Einen Monat ist das Führerschein-Vormerksystem in Kraft. Wie viele Vorarlberger Lenker gegen eines der 13 Delikte verstoßen haben und dabei erwischt wurden, darüber gibt es noch keine konkreten Zahlen. Vormerksystem

Wohl aber gibt es erschreckende Feststellungen bei den Bezirkshauptmannschaften. „Wir haben etliche Vormerk-Anzeigen vorliegen“, so Joachim Kerschbaumer von der Strafabteilung der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn. Die Nachfrage bei den zuständigen Stellen ergibt bisher ein ziemlich einheitliches Bild: „Vor allem die Kindersicherung wird von den Lenkern offenbar nicht ernst genug genommen, das ist bisher das häufigste Vormerkdelikt“, berichtet Bernd Müller von der BH Bludenz.

Das heißt, die Kinder saßen entweder nicht in einem Kindersitz, der Gurt verlief ohne ein entsprechendes Polster über den Hals oder sie waren überhaupt nicht angeschnallt.Viele Vormerkungen gab es außerdem wegen der Überschreitung der 0,5-Promillegrenze, bestätigen die BHs. Geschosse Unter den Top 3 der beanstandeten Delikte sind viele Anzeigen wegen mangelnd gesicherter Ladung“, so Joachim Kerschbaumer. Allzu oft werden schwere Gegenstände einfach auf der Hutablage abgelegt oder in den Kofferraum geworfen. Bei einem Unfall oder einer Notbremsung verwandeln sich diese in gefährliche Geschosse. Das Vormerksystem, im Volksmund auch als „Punkteführerschein“ bekannt, umfasst 13 Delikte. Wer dagegen verstößt, bekommt sofort eine Eintragung in das örtliche Führerscheinregister. Beim dritten Vergehen innerhalb von 24 Monaten ist der Schein weg, davor gibt es nach einem zweiten Vergehen eine Nachschulung, eine Perfektionsfahrt oder einen Erste-Hilfe-Kurs.

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