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Viel Spaß mit der "Lachtruhe"

Schnappschuss aus Karl Valentins "Uhrmacherladen"; v.li. Wachter, Mayer, Knowle
Schnappschuss aus Karl Valentins "Uhrmacherladen"; v.li. Wachter, Mayer, Knowle ©Theaterwerkstatt/Scherrer

Fidel Schurig präsentierte im TaS die heitere Jahresbilanz seiner Theaterwerkstatt.

Feldkirch. Am vergangenen Freitag präsentierten die begabten Mitglieder der Theaterwerkstatt der Musikschule von Fidel Schurig, dem Feldkircher Urgestein des Vorarlberger Amateurtheaters, im ausverkauften TaS die Früchte des aktuellen Studienjahres. Schurig, der seit Jahrzehnten begeisternde Theatermann und Entdecker so manch beachtlicher Begabung auf den Theaterbrettern, hatte sich heuer ganz der guten Laune verschrieben und nannte seine neue Produktion “Aus der Lachtruhe”. In neun kurzen, lustigen Szenen (eine stammte von Karl Valentin) zeigte das neunköpfige theaterbegeisterte Ensemble mit neuen Gesichtern neben bewährten “Stützen” schon sehr professionell in Sprache und Mimik “Sachen zum Lachen”. Die quirlige Debütantin Julia Knowle verband die Nummern aus der “Lachtruhe” heraus mit Pfiff, Niki Berthold sorgte am Keyboard für einen modernen Klangteppich.

Auch Highlights

Barbara Mathis, Sabine Egger, Patricia Wachter, Sylvia Mayer, Julia Knowle, Ernst Walser, Susanne Pototschnig, Oswald Wachter und Helmuth Walleczek – das waren “alle Neune”, die glaubhaft in verschiedenen Rollen für gute Laune, Schmunzeln und Lachen sorgten. Stets spürte man dahinter das erfahrene Regieteam von Hedwig Scherrer, Andrea Frühwirth und Theater-Professor Fidel.
Die Palette der Sketche ist bunt und soll hier nicht weiter vorgestellt werden – zweifellos ragen aber einige Highlights heraus, z. B. Valentins “Im Uhrmacherladen” mit Uhrmacherin Patricia Wachter, der deftigen Sylvia Mayer als Godl und Julia Knowle als störrischem Firmling. Die “Überdrübersprache” der unsinnigen Abkürzungen wurde von Ernst Walser (Direktor) und Sabine Egger (Sekretärin) trefflich aufs Korn genommen. Im “Scheidungsgrund” glänzten Ernst Walser und die aparte Barbara Mathis als scheidungswilliges Ehepaar Bremer, dem der schmierige Anwalt Oswald Wachter schließlich aber die “Freude” an der Scheidung nimmt. Den herrlichen Schlusspunkt setzten die betagten Publikumslieblinge der Theaterwerkstatt, Sylvia Mayer und Helmuth Walleczek, in einem sehr realistischen “Abendspaziergang”, der aber nicht unbedingt erholsam war … Großer Premierenerfolg! Danach gab´s heimischen Käse und Wein. SCH

Weitere Aufführungen am Saumarkt, jeweils um 19.30 Uhr:
17. und 18. Juni 2011.
Kartenvorverkauf: Theater am Saumarkt, Tel. 05522/72895..

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