Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Viel höher geht’s nicht mehr

Seit Mitte August logiert Philip Schneider in der Viersterne-Spielerresidenz des AC Cannes, der Ländle-Legionär spielt bei einem der absoluten Topteams in Europa. Der Röthner Volleyballer hat mit seinem Team den Titel im Visier.

Nach Stationen in Feldkirch, Salzburg und Tirol wagte der 25-Jährige vor zwei Jahren den Sprung ins Ausland – bei seinem “Lehrjahr” in Avignon wurde er prompt von Startrainer Laurent Tillie entdeckt und an die Côte d’Azur gelotst.

Acht Monate später stand mit dem Cupsieg auch bereits der erste Titel ins Haus: Im Halbfinale gab man Toulouse das Nachsehen, das Endspiel endete mit einem 3:2-Erfolg gegen Tourquoise. Über die französische Liga “Pro A Masculine” muss man nicht lange diskutieren. “Ich glaube nicht, dass es irgendwo auf der Welt ein viel höheres Niveau gibt als hier”, so Schneider. “Ich bin schon ein wenig stolz, dass ich mich da reingekämpft habe.” Die Saison ist recht gut gelaufen, bis Jänner spielte der Mittelblocker in der Startsechs durch. Dann kam eine taktische Umstellung: “Unser Diagonalspieler ist ein wenig wackelig, deshalb komme ich jetzt mehr da als auf meiner Stammposition zum Einsatz”, sieht es Philip mit gemischten Gefühlen. Denn der Job in der Mitte ist im internationalen Volleyball höchst interessant und eigentlich sein liebster.

Der Zweimetermann, mit dem Volleyballteam Tirol bereits österreichischer Meister und Cupsieger, weiß, wovon er spricht: “Das Tempo ist international viel höher als bei uns. Die Liga ist extrem stark, man kann gegen jedes Team verlieren, ist jedes Wochenende voll gefordert.” Gegen Cannes sind alle Klubs besonders motiviert, spielen immer volles Risiko. Schon das Training ist knallhart: “Wir haben zwölf Topleute im Einsatz. Es geht immer erste gegen zweite Mannschaft, und jede kann die andere weghauen, wenn es gut läuft.”

Der Lohn der Mühe ist die Tabellenführung, knapp vor dem großen Gegenspieler Paris. Die besten vier Teams spielen über eine Halbfinalserie das Titelduell aus. “Wir und Paris sind schon fix, dahinter ist alles offen. Man muss bedenken, das etwa Tours, das heuer im Final-Four der Champions League steht, derzeit nur Fünfter ist”, so Philip zur Leistungsdichte.

Er hat die Entscheidung, zu diesem Topteam zu wechseln, noch nie bereut. Zumal seine französische Freundin Elodie ihr Studium nach Nizza verlegt hat und bei ihm wohnt – das macht das Ganze leichter. Cannes spielt durch den Cupsieg im nächsten Jahr fix in der Champions League, und Trainer Tillie hat bereits angekündigt, Schneiders Einjahresvertrag auf jeden Fall verlängern zu wollen.

Link zum Thema:
Philip Schneider beim AC Cannes
home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg Sport
  • Viel höher geht’s nicht mehr
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen