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"Viel Geld fürs Nichtstun"

Feldkirch - Der Feldkircher ÖVP-Bürgermeister Wilfried Berchtold ist seit dem Öffentlichwerden des Vorwurfs der Vergewaltigung im Krankenstand. Er kassiere seitdem laut SPÖ-Landesgeschäftsführer Reinhold Einwallner weiterhin das stattliche Bürgermeister-Gehalt in Höhe von 14.000 Euro monatlich. "Das ist viel Geld fürs Nichtstun", prangert dieser in einer Presseaussendung an.
Berchtold weist Vorwurf zurück
Hotel angeblicher "Tatort"
Einvernahme des Opfers via Video
Ermittlungen sind in Gange
Seit längerem Gerüchte
Angelegenheit nicht politisch kommentieren
Ermittlungen gegen Berchtold
Fall liegt in Innsbruck
Ministerium entscheidet

„Am Freitag vor dem großen ‚Berchtold-Medienrummel’ hat der Bürgermeister noch in guter Stimmung und offensichtlich einwandfreier Verfassung an einem öffentlichen Auftritt teilgenommen. Und ab Montag nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe, war er plötzlich krank“, wundert sich Einwallner. Dies könne durchaus ein Zufall sein, eigenartig sei es dennoch. Vielleicht hätten Berchtold auch die Vergewaltigungsvorwürfe krank gemacht, so der SPÖ-Landesgeschäftsführer weiter.

Was Einwallner nicht in Ordnung finde, sei die Tatsache, dass sich der Bürgermeister krankheitsbedingt für so lange Zeit in seinem Amt vertreten lasse, dafür aber weiterhin die vollen Bezüge kassiere.

Berchtold wurde drei Tage nach der Gemeindewahl im März 2010 – Berchtold wurde mit 76 Prozent Zustimmung im Amt bestätigt – von einer Frau aus Feldkirch bei der Staatsanwaltschaft angezeigt: Verdacht der Vergewaltigung. Die angezeigte Straftat soll bereits im Herbst 2009 bei einer Klausurtagung der Feldkircher ÖVP in Langenegg geschehen sein, nachts um 2 Uhr im Hotelzimmer von Wilfried Berchtold. Das teilte die Frau im März über ihren Anwalt Martin Mennel der Staatsanwaltschaft mit. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch ermittelt seither gegen Berchtold.

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