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Viel Action und Blut bei „Sicher unterwegs“

Die gemeinsame Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz veranschaulichte, was im Ernstfall passiert.
Die gemeinsame Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz veranschaulichte, was im Ernstfall passiert.
Dornbirn. Blaulicht und Sirenen dominierten am Samstag auf dem Kulturhausplatz.

Unter dem Motto „Sicher unterwegs“ stellten sich verschiedene Einsatzorganisationen beim Sicherheitsvormittag vor. Besonders anschaulich war die gemeinsame Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz, bei der jede Menge (Theater-)Blut floss. Nachgestellt wurde ein Unfall mit zwei Pkws und drei verletzten Personen. Innerhalb von Minuten trafen die Einsatzfahrzeuge am fingierten Unfallort ein und begannen mit der Bergung und Versorgung der Verletzten. Gleichzeitig gab es Tipps und Infos zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. „Ich finde es toll, dass man sieht, wie ein Einsatz in der Realität abläuft und was man tun muss“, meint einer der Zuschauer.

Anschaulich ging es anschließend auch bei der Dornbirner Bergrettung zu. Hier wurde die Bergung einer Person per Seilbahn nachgestellt. Als „unwegsames Gelände“ diente der Baum vor dem Kulturhaus, von dem aus Verletzter und Bergretter über die Köpfe der staunenden Zuschauer schwebten. Bergrettungs-Obmann Jürgen Albrich machte auf die Gefahren in alpinem Gelände, besonders in Kombination mit Wasser, aufmerksam. Um richtiges Verhalten in und am Wasser ging es auch bei der Dornbirner Wasserrettung. Hier konnte man Taucherausrüstung und -maske anziehen und auf einem Wildwasserraftboot Probesitzen. Vorsorge und Achtsamkeit standen beim Stand von Kripo und Vorarlberger Landesversicherung (VLV) im Mittelpunkt. Der ARBÖ präsentierte sich mit Moped- und Radsimulator sowie einem Verkehrskindergarten. Um die psychische Betreuung von Angehörigen und Augenzeugen ging es beim Kriseninterventionsteam, welches beim Sicherheitstag einen Einblick in sein Aufgabengebiet ermöglichte.

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