Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

VHS: Starke Bildungspartner in Vorarlberg

"Die Volkshochschulen sind der starke Bildungspartner in Vorarlberg, die im Herbst mit 900 Veranstaltungen ein umfangreiches Programm bieten", so eine Presseaussendung der VHS.

Gesellschaft und Kultur, der Zweite Bildungsweg, Naturwissenschaften, Technik und Umwelt, berufliche und berufsorientierte Bildung, Sprachen, Kreativität und Gestalten und Gesundheit und Bewegung sind die Palette des Angebots. Ein neuer starker Schwerpunkt der Volkshochschulen ist der Bereich der Alphabetisierung: es gibt 30.000 erwachsene Vorarlberger, die nicht ausreichend lesen und schreiben können, um den Alltag zu bewältigen: die Volkshochschulen setzen in den kommenden Monaten Akzente in diesem Bereich und bieten Hilfen für Betroffene.

Die gute Auslastung belegen die Besucherzahlen des Jahres 2004: 16.500 Personen (+ 15%) haben 1.600 Veranstaltungen (+ 17 %) besucht, konnten der neugewählte Obmann der Vorarlberger Volkshochschulen Mag. Stefan Fischnaller (VHS Götzis), Isolde Pfefferkorn (VHS Bludenz), Monika Willinger (VHS Rankweil), Reinhard Bachmann (VHS Hohenems) und Mag. Wolfgang Türtscher (VHS Bregenz), der Vorsitzende der Vorarlberger Erwachsenenbildung, auf einer Pressekonferenz am 23. August 2005 berichten.

Das Programm der VHS Bludenz (gegründet 1989) – umfasst im Herbst 2005/06 141 Veranstaltungen. Die Reihe der Vorträge beginnt am 16. September 2005 mit dem Vortrag: „Was heißt schon Lernen?“ – Neues aus der Lernforschung mit Dr. Gerhard Loibnegger aus Klagenfurt. Im Rahmen der Bludenzer Arztgespräche spricht in diesem Herbst neben Primar Dr. Scheyer und FA Dr. Sackl der Patientenanwalt Mag. Alexander Wolf über Entschädigungsmodelle bei Komplikationen. Neu im Sprachenbereich sind die Kurse Latein und Russisch, das Angebot im EDV-Bereich wird durch ein spezielles Web-Design-Paket und eine Einführung in die Möglichkeiten von Open Office erweitert. Die Veranstaltungen im Gesundheitsbereich, welcher einen Anteil von zirka 24 % einnimmt, werden durch das Angebot Tai Chi und Qi Gong für Senioren, Gymnastik für Männer und ein Gesundheitsprogramm für Kinder mit Gewichtsproblemen erweitert. Insgesamt sind etwa ein Viertel der Veranstaltungen Neuheiten und 75 % Fortführungen von bewährten Angeboten.

Die VHS Götzis (gegründet 1990) bietet im Herbst 2005/06 250 Veranstaltungen an – in der Kummenregion, im Vorderland, in St. Josef in Feldkirch und in Frastanz. 250 erfolgreiche Maturanten in den letzten Jahren und über 400 Lehrabsolventen seit 1995 bekräftigen den Ruf von Götzis als „Zentrum des Zweiten Bildungsweges“. Im Herbstprogramm finden sich das Abendgymnasium, die Vorbereitungslehrgänge für die Berufsreifeprüfung, die Lehrabschlüsse für die verschiedenen Kaufleute und der Hauptschulabschluss. Bewährt hat sich das Sprachkonzept des Europäischen Sprachenzentrums unter dem Motto „innovativ und flexibel“ mit seinen drei Säulen „Präsenzphasen, Selbstlernzentrum und e-learning“. Ein neues, aktuelles Projekt der VHS Götzis ist das Sprachencafé, eine in Vorarlberg neue und kostenlose Möglichkeit, in einer Fremdsprache aktiv zu werden. Im vergangenen Frühjahr wurde das Sprachencafé schon veranstaltet und jedes Mal kamen mehr als 100 Sprachinteressierte in die Glaskuppel des VWP Götzis: Dort wird Englisch, Italienisch, Französisch, Russisch, Deutsch und Spanisch gesprochen. Klassische Volkshochschulveranstaltungen wie Kurse aus dem Bereich der EDV (ECDL) und beruflichen Bildung (neu ist der Europäische Wirtschaftsführerschein EBC*L), Gesellschaft und Kultur, Natur- und Naturwissenschaften, Sprachkurse, Veranstaltungen aus den Bereichen Kreativität/Freizeit sowie Körper/Gesundheit ergänzen das umfangreiche Programm. Besonderen Wert legt die VHS Götzis in diesem Semester auf verschiedene Angebote für funktionale Analphabeten. Am 04.November 2005 wird die VHS Götzis ihr 15 Jahr Jubiläum feiern.

Mit 120 Angeboten steigt die VHS Hohenems (gegründet 1991) mit ihren traditonellen Schwerpunkten „Sprachen, Musik und Kulinaria“ in den Herbst 2005/06 ein. In neuem Layout und mit vielen neuen Ideen präsentiert sich das 25. Programm der Hohenemser Volkshochschule. Können und Wissen werden mit Kompetenz und Herzlichkeit vermittelt. Im Programm finden sich Antworten auf aktuelle Fragen: „Schubert – was sonst?“ begleitet die Ausweitung der Schubertiade nach Hohenems, „Die Kraft der Steine“ erklärt nach Hildegard von Bingen deren Wirkung und Faszination, „Der ideologische Kampfplatz Schule“ beleuchtet die historischen Hintergründe der aktuellen Diskussion um Reformen im österreichischen Schulwesen im Angesicht der Pisa-Ergebnisse. So unterschiedlich die Themen erscheinen, so klar ist der Anspruch: Anna Mika, Brigitte Pregenzer und Werner Bundschuh als weitum anerkannte Fachleute bieten Erklärungen, Anstöße und Antworten mit höchster Kompetenz. Eigene Seminare für Senioren wie auch das Generationen übergreifende Lernen stellen einen weiteren Schwerpunkt dar. Bei allen Hohenemser Teilnehmern über 60 übernimmt die Stadt Hohenems 50% der Seminarkosten.

Der Verein Schlosserhus (gegründet 1991) und die VHS Rankweil (gegründet 1993) bieten im Herbst 2005 150 Kurse an. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in den Gebieten Gesellschaft und Kultur, Wirtschaft und Verwaltung, Körper und Gesundheit, Kreativität und Freizeit. Der Kreative Kreis bietet außer Kursen auch ganzjährig Workshops an. Ein umfassendes Kinderprogramm wird weiter geführt. Neu im Herbst sind Lesenachmittage mit Kindern. Ein neuer Schwerpunkt gilt den Senioren. “Lebenswert älter werden” lautet das Motto. Körperliche, psychische und soziale Veränderungen machen sich im Älterwerden bemerkbar. Drei Vorträge an Herbstnachmittagen bieten die Grundlage für eine Serie von Kursen, die auch im Frühjahr ihre Fortsetzung finden werden. Ärzte und fachkompetente Personen sprechen zu den Themen “Arthrose und Rheuma”, “Herzerkrankungen im Alter – Ausdauersport” und “Muskel- und Knochenerkrankungen im Alter”. Ebenso sollen Kurse Hilfen bieten, die eigenen Möglichkeiten für ein gesundes Altern zu nutzen und Lebensqualität zu erhalten. Umgang mit Handy, Computer und Digitalkamera gehören ebenso dazu wie Förderung von Gedächtnis, Bewegung und Kraft.

Bei der VHS Bregenz (gegründet 1948), die im Herbst 2005 240 Veranstaltungen anbietet, gab es personelle Änderungen: Zur Verstärkung des Teams betreuen Maria und Mag. Ottokar Röhrig Kurse in Bregenz und Umgebung, Dir. Alex Natter übernimmt den Bereich Lehrabschluss, Dr. Herbert Klauser den neugeschaffenen Bereich Analphabetismus/Spätlegasthenie und Mag. Gabriela Seeger kümmert sich ausschließlich um den ständig wachsenden Bereich „Deutsch als Integrationssprache“. Neu im Vorstand ist Dir. Mag. Klemens Voit, der Direktor des Gymnasiums Bregenz-Blumenstraße. Sein bereits 15-jähriges Jubiläum als Bereichsleiter der VHS Bregenz feierte am 2.8.2005 Mag. Stephan Schmid, der derzeit für den Bereich Höchst zuständig ist. Neu ist u.a. ein gemeinsames Projekt mit der Hauptschule Bregenz-Vorkloster „Eltern.Schule“ und die Zusammenarbeit im Bereich der Vorträge im Gesundheitswesen mit der Vorarlberger Krebshilfe. So sprechen am 7. Oktober Mag. Werner Matt über „Die langen 50er Jahre in Vorarlberg“, am 18. Oktober der junge Historiker Mag. Georg Sutterlüty über „Die Politdynastie Frei in Chile und ihre vorarlbergischen Wurzeln“, am 19. Oktober Dir. Christian Kompatscher und Rukiye Yildiz über „Schule in Österreich – Schule in der Türkei ebenfalls am 19. Oktober Univ.-Prof. Dr. Alois Niederstätter über „Das Vorarlberger Landesarchiv – das Gedächtnis des Landes“ und am 4. November Ing. Klaus Thaler über „Als die Joghurtbecher (kreis-)laufen lernten“. Das Thema der Euregio-Seminare ist im kommenden Herbst „Archäologische Spurensuche im Bodensee- und Alpenraum mit vorrangiger Berücksichtigung der Römer“. Als Beitrag der VHS Bregenz gestaltet Univ.-Prof. Dr. Robert Rollinger einen Nachmittag in Bregenz zum Thema „Imperium Romanum – Raetien – Vorarlberg: eine Spurensuche“. (Quelle: VHS)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • VHS: Starke Bildungspartner in Vorarlberg
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen