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VGKK rechnet mit Minus von 13,5 Mio.

Der vorläufige Abgang der VGKK für das Jahr 2004 beträgt rund 17,6 Mio. Euro. Im laufenden Jahr soll der Abgang kleiner ausfallen, Obmann Manfred Brunner rechnet aber noch immer mit einem Minus von 13,5 Mio. Euro.

Setzt sich diese Entwicklung fort, werden die Rücklagen der VGKK bis ins Jahr 2008 aufgebraucht sein, teilte Brunner am Donnerstag nach der Beschlussfassung des Voranschlags durch die Generalversammlung mit.

Ausschlaggebend für den geringeren Abgang im heurigen Jahr sind für Brunner höhere Einnahmen, die auf Beitragssteigerungen zurückzuführen sind. Laut Brunner wurden die Lohnabschlüsse in den größten Beschäftigungsgruppen berücksichtigt, ein nennenswerter Anstieg der Beschäftigtenzahlen zeichne sich nicht ab. Die Vermögenserträgnisse aus Rücklagen werden heuer auf 3,5 Mio. Euro sinken (2004: 3,7 Mio. Euro).

Wie der VGKK-Obmann weiters berichtete, erwartet die Vorarlberger Gebietskrankenkasse vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger in den nächsten Tagen die Rückerstattung der letzten Rate des verfassungswidrigen Zwangsdarlehens. „Laut Vereinbarung mit dem Sozialministerium ist die restliche Kapitalforderung in Höhe von 3,13 Millionen Euro zuzüglich 0,63 Millionen Euro an Zinsen bis 1. April zu begleichen“, sagte Brunner.

Der elektronische Krankenschein wird in Vorarlberg laut Brunner im Bezirk Dornbirn bis Ende Juni an die Versicherten verschickt. Im Juli sollen die anderen drei Vorarlberger Bezirke folgen.

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