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VGKK: Neue Kassenplünderung

Schwarzach - Der Chef der Vorarlberger Gebietskrankenkasse, Manfred Brunner, sieht im Regierungskurs eine "vorsätzliche" Existenzgefährdung. Kassenpaket  | Brunner im "VN"-Interview | Aufstand gegen Sparpläne

„Also ich habe den Eindruck, dass da Vorsatz dahintersteckt. Offensichtlich will man die Krankenkassen aushungern, um dann ein anderes System, eine Staatsmedizin, aufzubauen.“ So deutlich kommentiert VGKK-Obmann Manfred Brunner den Regierungskurs, der durch Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky (ÖVP) eine neue Qualität erfährt: Kdolsky will eine Beitragserhöhung zurücknehmen, wenn es die Kassen nicht schaffen, 150 Millionen Euro einzusparen. Laut Brunner haben die Kassen aber „kaum noch Potenzial“. So schreibt die VGKK heuer ein Defizit von voraussichtlich 18 Millionen Euro.

Als zusätzlichen „Anschlag“ auf die Krankenkassen bewertet Brunner die Absicht von Kdolsky, den Einnahmenentfall einer geplanten Rezeptgebührenbefreiung zur Gänze auf die ohnehin schon maroden Kassen abzuwälzen. Allein die VGKK würde das zwei Millionen Euro kosten.

Pikant: Ohne derartige Maßnahmen, wie sie seit Jahren üblich seien, hätte die VGKK seit 1999 keine Abgänge verbuchen müssen, so Brunner im „VN“-Interview.

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