AA

VEU muss sparen

Wie schon nach der ersten Pleite vor zwölf Jahren musste die VEU auch bei ihrer Weihnachtsfeier sparen, die wieder in der Mannschaftskabine stattfand. [20.12.99]

Für die VEU abseits der Eisfläche bereits wieder brenzlig werden. Er wisse nicht, wie es weitergehe, sagte Dr. Reinhard Pitschmann in seiner Ansprache. Bis 31. Dezember muss die VEU für die erste von zwei Ausgleichsraten 3,75 Millionen Schilling auftreiben, um bei ihren Gläubigern wenigstens 40 Prozent der noch offenen Forderungen begleichen zu können.

Pitschmann geht offenbar davon aus, dass die öffentliche Hand dem Verein im schlimmsten Fall wieder unter die Arme greifen wird. Er könne sich nicht vorstellen, sagte der Rechtsanwalt, dass Stadt und Land mehr als 40 Millionen Schilling in die Stadionrenovierung investieren, den Klub, dem zudem wegen vermuteter Steuerhinterziehung weiteres Ungemach droht, aber gleichzeitig sterben lassen würden.

Bevor das Festmahl, Leberkäse und Kartoffelsalat, aufgetischt wird, gibt McGregor zu, dass sein Job, die VEU zu retten, wie er das gern formuliert, noch härter sei, als er sich das vorgestellt habe.

Von zehn Versuchen, Sponsoren zu gewinnen, schlügen neun fehl, berichtet McGregors Mitarbeiter Hubert Seebacher. Weil man die Latte niedriger angelegt hat, gibt es dennoch Erfolge beim Geldsammeln. 4,2 der für die Saison budgetierten 4,4 SponsorenMillionen habe man schon aufgetrieben, sagt Seebacher; dazu kommen die fünf Millionen vom Hauptsponsor Erste Bank.

zurück
home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
Kommentare
Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.