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Verurteilt: Fußballer hatte "Gras" im Auto

Feldkirch/VN - Der 21-jährige Amateurfußballer ist nicht das erste Mal mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Wegen schweren Raubes stand der junge Mann schon einmal vor Gericht und erhielt 24 Monate Haft, 16 Monate wurden auf Bewährung ausgesprochen.

Nun wurde er bei einer ­Kontrolle mit Suchtgift erwischt und landete erneut vor Gericht. Er hat Glück. Die offene Bewährungsstrafe wird nicht fällig, er muss jedoch knappe 2000 Euro Strafe bezahlen.

128 Gramm Marihuana

Der junge Mann, der in der dritten Liga spielt, will Profifußballer werden. Derzeit arbeitet er nebenher noch als Aushilfskraft. Soll aus der Sportlerkarriere etwas werden, darf er sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen. Mit 128 Gramm Marihuana wurde er aufgegriffen. Im Wagen eine digitale Waage und fein säuberlich portionierte Päckchen. Außerdem hatte der Bursch zwanzig Gramm des Stoffes verkaufsfertig in seiner Bauchtasche und hundert Gramm unter dem Beifahrersitz. „Ich wollte nichts verkaufen“, behauptet er. „Das glaub ich Ihnen nicht“, kontert der Richter. Beweisen lässt sich ein Verkauf jedoch nicht. Somit wird der 21-Jährige nur wegen Bezug, Beförderung und Eigenkonsum verurteilt. Außerdem wird eine Teleskopstahlrute bei ihm sichergestellt. Ein Gegenstand, den er auf Grund seines Waffenverbotes nicht besitzen dürfte. „Ich nehme keine Drogen, rauche und trinke nichts mehr. Ich war in stationärer Therapie und werde weiter betreut“, versichert der Angeklagte, nun auf dem richtigen Weg zu sein. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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