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Versicherungen klagen über Betrügereien

Die Vlbg. Generali-Versicherung registriert einen Anstieg bei den Betrugsversuchen. KFZ-Reparatur-Rechnungen würden oft manipuliert, um sich höhere Versicherungssumme zu erschleichen.

Gutachten nach der Reparatur

Der Direktor der Vorarlberger Generali-Versicherung, Arno Schuchter, klagt über mehr Betrüger. Unregelmäßigkeiten habe es auch bei den Werkstätten gegeben. Die Generali-Versicherung will laut einem ORF-Bericht daher jetzt verstärkt Autos auch nach Reparaturen begutachten.

Nachbesichtigungen – enormer Aufwand

Bei der Vorarlberger Landesversicherung spricht man von einem enormen Aufwand, solche Nachbesichtigungen zu machen, weil Sachverständige benötigt werden. Man setzt eher auf enge Zusammenarbeit mit den Werkstätten.

Ähnlich argumentiert Erich Friedel, Direktor der Uniqa Vorarlberg. Er sieht derzeit kein zunehmendes Problem mit Betrügern. Es sei ein altes Problem, dass sich nie ganz verhindern lasse. Durch persönliche Kontakte habe man zu den Werkstätten jedenfalls eine gute Vertrauensbasis.

Auch die Werkstätten selbst sehen naturgemäß in Vorarlberg kein Problem. Einige schwarze Schafe gebe es speziell im Osten Österreichs, sagt der stellvertretende Innungsmeister Bruno Leidinger.

Der Versicherungsverband jedenfalls hofft mit den gezielten Nachkontrollen ganze 220 Millionen Euro weniger zahlen zu müssen.

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