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Versicherung bezahlt für gestohlenes Auto nichts

Versicherung argwöhnt, angezeigter Autodiebstahl könnte nur vorgetäuscht sein.
Versicherung argwöhnt, angezeigter Autodiebstahl könnte nur vorgetäuscht sein. ©VOL.AT
Feldkirch - Autobesitzer verklagt Kaskoversicherung, die meint, Pkw sei gar nicht gestohlen worden.

Sein Mandant sei „kein Versicherungsbetrüger“, sagte Klagsvertreter Julius Brändle während der Verhandlung. Der klagende Vorarlberger gibt an, ihm sei im Oktober 2012 in seiner serbischen Heimat das Auto gestohlen worden. Von der Kaskoversicherung fordert er in dem anhängigen Zivilprozess am Landesgericht Feldkirch 17.900 Euro, weil sie ihn für den Diebstahl nicht entschädigen will.

Die Versicherung argwöhnt, der angezeigte Diebstahl könnte nur vorgetäuscht sein. Es könnte sich wieder einmal um einen Versicherungsbetrug handeln. Beklagtenvertreter Clemens Ender beruft sich auf ein Gutachten, das die von ihm vertretene Versicherung in Auftrag gegeben hat. Demnach deuten Spuren beim untersuchten Autoschlüssel darauf hin, dass damit ein Duplikat erstellt wurde.

Die Beweislast in dem Rechtsstreit treffe nach dem Versicherungsrecht die Versicherung, sagte Richterin Julia Summer. Die Versicherung müsse dem Versicherungsnehmer eine Verletzung seiner Pflichten nachweisen.

Während seines Heimaturlaubs in Serbien sei ihm sein im Haushof abgestellter Audi A4 nach Mitternacht gestohlen worden, berichtete der Kläger. Die unbekannten Täter hätten dazu das Hoftor aufgebrochen. Den Diebstahl habe er bei der Polizei angezeigt.

Den Kauf des Autos habe er sich mit seiner Abfertigung finanziert, sagte der Pensionist aus dem Bezirk Bregenz bei seiner Einvernahme in der Zivilverhandlung. Zuerst habe er das Fahrzeug geleast und dann gekauft. 45.000 Kilometer sei er mit dem Pkw gefahren.

Zweitfahrzeug

Der 60-Jährige wehrt sich gegen die Unterstellung, er sei „ein krimineller Mann. Dafür bin ich der falsche Mann“. Weil sein Audi A4 spurlos verschwunden sei, seien er und seine Frau jetzt auf ihr Zweitfahrzeug angewiesen. Dabei handle es sich um „einen alten Citroen“. Dieses Auto sei bereits „17 Jahre alt“. Er traue sich beinahe nicht mehr, damit zu fahren.

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