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Versicherer sollen bei Suiziden zahlen

Primar Reinhard Haller appelliert an die heimischen Versicherungen, auch in Suizidfällen zu zahlen. Man müsse anerkennen, dass Suizide in den meisten Fällen der Abschluss einer ausnehmend schweren psychischen Erkrankung seien.

Österreich sei das einzige Land der Welt, in dem Lebensversicherungen im Falle eines Suizids aussteigen, so Haller in einem ORF-Bericht.

Haller appelliert an die Versicherungen “diese menschenverachtende, Wirklichkeitsausblendende und inhumane Bestimmung, die es in den Lebensversicherungsklauseln gibt”, dem international humaneren Niveau anzuschließen. Er verstehe es, so der Psychiater, wenn Versicherungen im ersten Jahr nach Abschluss der Versicherung nicht zahlen.

Aber nach einer bestimmten zeitlichen Sperrfrist müsse man anerkennen, dass Suizide in den überwiegenden Fällen etwas ist, wofür Versicherungen zuständig seien, nämlich der Abschluss einer ausnehmend schweren psychischen Erkrankung.

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