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Verletzter Bergsteiger rettet Kameradin

Selbst schwer verletzt, hat ein 31 Jahre alter Bergsteiger in Vorarlberg am Samstagnachmittag den Absturz einer Kollegin im Klettergarten bei der Lindauer Hütte in Tschagguns im Montafon verhindert.

Die Frau hatte sich an einem Felssvorsprung festgehalten, als dieser abbrach. Der Felsbrocken traf den Bergsteiger, der aber trotzdem noch das Sicherungsseil der Frau festhalten konnte.

Die 38-Jährige aus Nüziders (Bezirk Bludenz) kletterte mit der so genannten Troprope-Sicherung die Felswand hoch. In etwa 15 Meter Höhe, so die Gendarmerie, hielt sie sich an einem Vorsprung über ihrem Kopf fest. Als der Fels brach, konnte der Bergsteigerkamerad unter ihr mit dem Oberkörper zwar noch ausweichen, der etwa zehn mal 30 Zentimeter große Gesteinsbrocken traf allerdings sein rechtes Bein. Er erlitt einen offenen Unterschenkelbruch. Die Frau rutschte über die Felswand ab und trotz seiner Verletzung schaffte es der Mann, das Sicherungsseil festzuhalten und zu verhindern, dass die Frau abstürzte. Unter starken Schmerzen seilte er die Kletterin noch sicher ab. Sie blieb unverletzt.

Der Mann selbst musste vom Hubschrauber mit einem 30 Meter langen Tau geborgen und ins LKH Feldkirch geflogen werden.

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