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Verkerk stürmt ins Finale

Martin Verkerk ist bei seinem French-Open-Debüt in Paris ins Endspiel gestürmt. Im Endspiel trifft er auf Juan Carlos Ferrero.

Der ungesetzte Aufschlagriese bezwang am Freitag in Paris im Halbfinale den argentinischen Sandplatz-Spezialisten Guillermo Coria 7:6,6:4,7:6. “Ich bin so aufgewühlt. Ich weiß noch gar nicht, was ich sagen soll. Es ist ein Traum für jedes Kind, im Finale von Roland Garros zu stehen”, sagte Verkerk, der sich nach dem verwerteten Matchball auf dem Centre Court gewälzt und vor Freude geweint hatte.

Im Finale trifft Verkerk am Sonntag bei seinem dritten Grand-Slam-Tennisturnier auf den ein Jahr jüngeren Juan Carlos Ferrero. In der Neuauflage des spanischen Vorjahresfinals bezwang Ferrero Titelverteidiger Albert Costa in 2:44 Stunden ebenfalls in drei Sätzen mit 6:3,7:6,6:4.

Agassi-Bezwinger Coria, der wie Verkerk zum ersten Mal im Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers stand, wollte nicht die Fehler seiner Vorgänger wiederholen. Der 21-Jährige aus Buenos Aires versuchte, Verkerk kreuz und quer über den Platz zu scheuchen. Doch auch als bewegter Mann machte der 1,98 m große Niederländer eine gute Figur und bewies, dass er nicht nur ein Haudrauf ist. Das Service ist freilich seine ganz große Stärke. Mit über 200 km/h flogen Coria die Aufschläge des “Leuchtturms” um die Ohren.

Der Knackpunkt im Match war der zweite Satz, als Coria beim Stande von 4:4 zwei Breakchancen vergab und Verkerk das Break zum Satzgewinn gelang. Der “Zauberer”, wie der 1,75 m kleine Schwarzschopf in seiner Heimat genannt wird, konnte dann im dritten Satz nichts Überraschendes mehr aus seiner Trickkiste hervorholen.

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