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Verkehrsverbund Vorarlberg fordert Vorfahrt für Linienbusse

Neuer Fahrplan als nächster Mosaikstein für noch mehr Angebot bei Bus und Bahn
Neuer Fahrplan als nächster Mosaikstein für noch mehr Angebot bei Bus und Bahn ©VVV
Dornbirn - Der öffentliche Verkehr stößt auf Vorarlbergs Straßen immer mehr an seine Grenzen.

Der zunehmende Straßenverkehr sorge für Verspätungen und verpasste Anschlüsse, sagte am Donnerstag Christian Hillbrand, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Vorarlberg (VVV). Er forderte deshalb die Ausarbeitung von Strategien zur Gewährleistung eines hochwertigen öffentlichen Verkehrs auch in einem urbanen Umfeld.

“Die bereits gesetzten Maßnahmen zur Priorisierung von Linienbussen reichen an manchen Stellen nicht mehr aus, um das System stabil zu halten”, so Hillbrand bei der Präsentation des neuen VVV-Fahrplans. Hillbrand wünschte sich insbesondere ein klares und mutiges Bekenntnis der Politik, dass der Linienbus im Bedarfsfall Vorfahrt habe – auch wenn deshalb umgekehrt andere warten müssten. Eines sei klar: “Wenn die Qualität des öffentlichen Verkehrs nicht gehalten und ausgebaut werden kann, so könnte auch der Pkw-Verkehr wieder zunehmen – mit nachteiligen Folgen für uns alle”, so der VVV-Geschäftsführer.

Ausbau der “Umsteigekultur”

Laut Mobilitätslandesrat Johannes Rauch (Grüne) arbeiten die Partner im öffentlichen Verkehr schon länger an alternativen Angebotskonzepten zu staugeplagten Buslinien. “Hier gibt es Möglichkeiten auf der Schiene zu nutzen, etwa die ‘Südschleife’ Lauterach-Lustenau oder das Projekt FL.A.CH für Feldkirch und Liechtenstein”, erklärte Rauch. Weitere Potenziale steckten im Ausbau der “Umsteigekultur” im Land, in Schnellverbindungen oder in bedarfsorientierten Lösungen wie den Anrufbussen.

72.000 Jahreskarten-Besitzer

Rauch und Hillbrand bekräftigten den Anspruch Vorarlbergs, den Menschen im Land den besten öffentlichen Verkehr nach Wien bieten zu wollen. Die seit Jahren steigenden Fahrgastzahlen und auch die aktuellen Verkehrserhebungen bestätigten, dass die Richtung stimme. Gemäß einer Hochrechnung wird es laut Rauch zum Jahresende in Vorarlberg 72.000 Jahreskarten-Besitzer geben, das würde eine Steigerung von mehr als drei Prozent bedeuten. Bei fast 80 Prozent der verkauften Jahreskarten handelt es sich um Maximo-Jahrestickets (“365 Euro-Ticket” – kostet mittlerweile 370 Euro, Anm.). Insgesamt werden bis zum Jahresende rund 4,23 Millionen Fahrscheine im Bereich des VVV verkauft worden sein.

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