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Verkehrssicherheit im Ländle top

Bludenz - Bezirk Bludenz mit niedrigster Todesrate im Straßenverkehr.

Vorarlbergs Bezirke haben eine höhere Verkehrssicherheit als der Österreich-Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Bezogen auf die Einwohnerzahl hat der Bezirk Bludenz die niedrigste Todesrate im Straßenverkehr. Leider gab es im Vorjahr in jedem Vorarlberger Bezirk mehrere tödliche Unfälle. Der Bezirk mit den meisten Verkehrstoten war im Vorjahr Bregenz, wo sieben Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen. In den Bezirken Dornbirn und Feldkirch wurden jeweils sechs Menschen bei Verkehrsunfällen getötet, im Bezirk Bludenz drei. „In Bregenz ist die Zahl der tödlich Verunglückten im Vorjahr deutlich von 13 auf sieben zurückgegangen, in Bludenz von fünf auf drei. In Dornbirn ist die Zahl gleich geblieben und nur im Bezirk Feldkirch gab es einen Anstieg“, nennt VCÖ-Experte DI Martin Blum weitere Detaildaten. Da die Bezirke unterschiedlich groß sind, wird in der Verkehrswissenschaft die Zahl der tödlichen Unfälle im Verhältnis zur Einwohnerzahl dargestellt. Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass bezogen auf die Einwohnerzahl der Bezirk Bludenz die niedrigste Todesrate im Straßenverkehr aufweist: Pro 10.000 Einwohner gab es 0,5 Verkehrstote. In den Bezirken Feldkirch und Bregenz betrug der Wert 0,6 und im Bezirk Dornbirn 0,7. „Damit schneidet Vorarlberg besser ab als der Österreich-Schnitt. Das liegt vor allem auch daran, weil Vorarlberg ein dichteres öffentliches Verkehrsnetz hat und viele kurze Strecken statt mit dem Auto mit dem Fahrrad gefahren werden. Dieser Weg ist im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung fortzusetzen“, betont Blum.

Tempolimit 80 gefordert

Der VCÖ sieht auch die Bundesregierung gefordert, weitere Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit umzusetzen. Die Untersuchung zeige, dass auf Freilandstraßen das tödliche Unfallrisiko besonders hoch ist. „Zu hohe Geschwindigkeit ist die Haupt­unfallursache. Österreich könnte mit Tempolimit 80, wie es etwa in der Schweiz gilt, die Zahl der tödlichen Unfälle deutlich verringern. Was in anderen Staaten Wirklichkeit ist, sollte auch in Österreich möglich sein“, so Blum. Zudem schlägt der VCÖ eine bundesweite Kampagne gegen Telefonieren am Steuer vor. (VN)

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