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Verkehrslösung durch Roller-Coaster

Der Montafoner Standesrepräsentant und Schrunser Bürgermeister Erwin Bahl denkt über eine unkonventionelle Verkehrlösung nach. Das Montafon soll durch eine Schwebebahn entlastet werden.

Eine Studie ist geplant.

Das Verkehrsproblem in Richtung Montafon soll laut ORF mit einem sogenannten Roller-Coaster gemildert werden. Standesrepräsentant Erwin Bahl sagte im Samstag-Interview von Radio Vorarlberg, dieses schwebebahnartige System sei in der letzten Standessitzung vorgestellt worden. Man wolle dazu eine Machbarkeits-Studie vorschlagen.

Für viele Anrainer der Montafoner Landesstrasse sei die Belastungsgrenze erreicht. Hauptverursacher seien aber nicht die Wintertouristen, sondern die vielen Auspendler aus dem Tal. Dafür müssten auch unkonventionelle Lösungen untersucht werden.

Weg mit Bustouristen und hin zu einer gehobenen Qualitätsdestination, darin liegt für Standesrepräsentant Erwin Bahl die Zukunft des Montafoner Tourismus. Ein dafür nötiges Luxus-hotel soll mit Ölmillionen aus Quatar finanziert werden. Bahl ist derzeit auf dem Flug dorthin. Der Kontakt entstand beim Aufenthalt einer Prinzessin aus dem Scheichtum in Schruns.

Der 40-jährige Jurist legte einen politischen Blitzstart hin: 1995 wurde er ins Bürgermeisteramt gewählt, ohne zuvor irgendwelche politische Erfahrungen gemacht zu haben. 1996 wurde er von den Bürgermeistern zum Chef des Standes Montafon gewählt, ein Gemeindeverband der 10 Orte des Tales.

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