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Verkehrskonzept erhitzt die Gemüter

(VN) Feldkirch - Im Mittelpunkt des Gesamtverkehrskonzep­tes, das Richtlinien und Zielsetzungen für die Verkehrsentwicklung in Feldkirch in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren enthält, stehen Geschwindigkeitslimits und Vorrangänderungen.
Neue Tempolimits in Feldkirch

Das Konzept wird derzeit breit diskutiert und beschert den Stadtoberen auch scharfe Kritik. „Das jetzt vorbereitete Verkehrsregel-Chaos soll eher darüber hinwegschwindeln, dass die politische Verantwortung, den Verkehr ursachengerecht und zweckmäßig zu lenken, abgegeben wird an eine chaotische Tempo-Limitierung, um so langfristig das Auffahren in der Stadt gänzlich madig zu machen“, schimpft Fritz Amann als Geschäftsführer der Firma Protec im Industriegebiet Runa.

Amann, in dessen Büro sogar „schwarze Unternehmer“ ihrem Unmut Luft verschaffen sollen, weiter: „Uns Unternehmern vergeht das Lachen ob dieser Schildbürgerpolitik der Rathausherren.“

Stadt schaltet Gang zurück

Tempo 30 im Wirtschaftspark zu verordnen stellt für Amann „eine bisher für unmöglich gehaltene Steigerung des planerischen Versagens gegenüber dem Um- oder besser gesagt Abbau der Runastraße“ dar.

„Anliegen der Bürger werden ernst genommen“, betont jetzt Stadträtin Angelika Lener. Und gibt gleichzeitig bekannt, dass die Stadt selbst das Tempo bei der Temporeduktion zurückfährt, vorgebrachte Kritikpunkte aufnehmen und sämtliche Vorschläge gründlich prüfen werde.

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