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Verkehrsentlastung - Pläne diskutiert

Der Grenzverkehr zur Schweiz belastet die Lustenauer
Der Grenzverkehr zur Schweiz belastet die Lustenauer ©Ferdinand Ortner

Verkehrsproblematik als ein Haupt-thema.

Lustenau. In der 5. Sitzung der Lustenauer Gemeindevertretung bildeten Informationen von BM Dr. Kurt Fischer über die weitere Vorgangsweise beim Planungsprozess für eine Verkehrsentlastung im unteren Rheintal und eine sachliche Diskussion über die Aktualisierung der mittelfristigen Finanzplanung (siehe nachfolgende Seite) für 2011 bis 2015 die Schwerpunkte der Tagesordnung. Es war spürbar, mit welcher Spannung der dritte und voraussichtlich letzte Zwischenbericht zum konsensorientierten Planungsverfahren “Mobil im Rheintal” erwartet wird. Die aktualisierte mittelfristige Finanzplanung nahm die Gemeindevertretung nach umfassender Beratung einstimmig zur Kenntnis.

Verkehrsentlastung
Am Freitag, 18. Oktober, wird bei einer Pressekonferenz in Lustenau ein Zwischenbericht der MIR präsentiert. “Das Projektverfahren ist in der Zielgeraden”, erklärte BM Kurt Fischer in der Gemeindevertretung bei seinem informativen Bericht über den Stand der Beratungen und den weiteren Zeitplan. “Bei der Medien-Präsentation mittels einer Pressekonferenz am 18. Oktober in Lustenau wird erstmals über die noch aktuellen Trassenvarianten und flankierende Maßnahmen, wie Ringstraßenbahn, Ausbau des Bus-Systems, Idee einer Regionalbahn Bregenz – Lustenau – Dornbirn – Hohenems, Auskunft erteilt. Dann werden die Gremien in den betroffenen Gemeinden informiert. Eine Road Show des Landes wird anschließend der Bevölkerung den Planungsprozess erläutern”, so der Bürgermeister.

Geschlossen auftreten
Die Rathausparteien in Lustenau sind sich einig, dass man nach Vorliegen des neuen Zwischenberichtes möglichst geschlossen für eine oder zwei Trassenvarianten eintreten sollte. Kurt Fischer verlangt auch, dass die sogenannte E-Variante Dornbirn Nord nach St. Margrethen – sie wurde bisher im Planungsprozess zurückgestellt – wieder in die Überlegungen mit einbezogen wird. Im Spätherbst will die Gemeindevertretung mit einer einhelligen Meinung zu den vorgeschlagenen Varianten Stellung beziehen. Fischer will außerdem mit kurzfristigen Maßnahmen, wie der Installation einer Dosieranlage für den Lkw-Transit, der Auffächerung des Verkehrs und dem Freihalten der Lkw-Transit-Spur an der Grenze, eine leichte Entspannung erreichen.

Text: Ferdinand Ortner

 

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