Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Verkehrsclub Österreich für Alko-Locks

Der Verkehrsclub Österreich unterstützt den Plan von Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) zur Einführung von Alko-Locks.
Der Verkehrsclub Österreich unterstützt den Plan von Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) zur Einführung von Alko-Locks. ©Themenbild: APA/Herbert Pfarrhofer
Zwischen 2005 und 2014 starben in Vorarlberg 32 Menschen bei Unfällen, die durch Alkohol am Steuer verursacht wurden. Laut Experten des Verkehrsclub Österreich gebe es allerdings zusätzlich eine Dunkelziffer. Der VCÖ spicht sich angesichts dieser Zahlen für Alko-Locks aus.

Zwar gehen Anzeigen wegen Alkohol am Steuer in den letzten Jahren zurück, dennoch sterben immer noch Menschen bei von alkolisierten Fahrern verursachten Unfällen. Zwischen 2005 und 2015 starben in Vorarlberg demnach jährlich mindestens zwei Personen bei Alko-Unfällen.

Österreichweit geht der VCÖ im Jahr 2015 von 20 Toten aus, endgültige Zahlen lägen aber noch nicht fest. Trotzdem wäre dies ein Rückgang von 2011 noch 51 Toten und 2014 nur noch 32 Menschen, die durch alkoholbedingte Unfälle starben.

Hohe Dunkelziffer

Jedoch gebe es eine hohe Dunkelziffer, wie VCÖ-Experte Markus Gansterer anmerkt. Denn bei tödlichen Unfällen, bei denen keine weiteren Personen beteiligt sind, werde das Blut des Opfers nicht auf Alkohol überprüft.

Angesichts dieser Zahlen begrüßt der VCÖ die Einführung eines Alko-Locks, wie es jüngst Verkehrsminister Jörg Leichtfried (SPÖ) ins Spiel brachte. Dabei soll Alko-Sündern die Möglichkeit gegeben werden, statt dem Entzug der Fahrerlaubnis einen Alko-Lock in das Fahrzeug einbauen zu lassen. Mit solch einem Gerät startet der Motor erst, nachdem der Alkoholgehalt des Fahrers getestet wurde. Die Einbaukosten von rund 3.000 Euro müsste der Betroffene selbst aufbringen.

0,1-Promille-Grenze für sieben statt zwei Jahre

Der Verkehrsclub Österreich fordert darüber hinaus noch weitere Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer. Neben einem bundesweiten Nacht- und Discobusnetzes, bei dessen Finanzierung die Gemeinden durch Einnahmen aus Verkehrsbußen unterstützt werden sollen, fordert der VCÖ eine Ausweitung der 0,1-Promille-Grenze für Fahranfänger auf sieben Jahre.

Denn, so Gansterer, Studien würden zeigen, dass neun von zehn Alko-Lenkern Männer seien, jeder dritte davon unter 30. Je früher Maßnahmen gegen Alkohol am Steuer gesetzt würden, umso wahrscheinlicher sei es, dass für Betroffene später “Don’t drink and drive” selbstverständlich sei.

(red)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Verkehrsclub Österreich für Alko-Locks
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen