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Verkehr lässt Volksseele kochen

Unter reger Teilnahme des Publikums wurden beim „VN“-Stammtisch anlässlich der bevorstehenden Gemeinde-ratswahlen im Sporthotel Huber Themen diskutiert, die den Lustenauern unter den Nägeln brennen. 

Trotz unterschiedlicher Meinungen am Podium und im Publikum wurde fair und sachlich argumentiert.

Verkehr im Mittelpunkt

Wie zu erwarten stand der Verkehr im Mittelpunkt, denn tausende Fahrzeuge täglich hinterlassen auch bei den geduldigsten Anrainern ihre Spuren. Das zeigte die Wortmeldung von Wilma Brüstle, die täglich erleben muss, wie die schweren Brummer ihr Haus an der Bahnhofstraße erzittern lassen. Patentlösungen konnten weder Bürgermeister Hans-Dieter Grabher noch sein Herausforderer von der ÖVP, Dr. Kurt Fischer, anbieten. Einig waren sich beide nur, dass eine Umfahrung, in welcher Form auch immer, her muss.

Anders die Meinung vom grünen Vizebürgermeister Bernd Bösch, der von einer neuen Straße nichts wissen will und als Sofortlösung eine Reihe von Maßnahmen fordert. Zurufe aus dem Publikum, die Grünen seien die ewigen Verhinderer, nahm er gelassen hin. Für Richard Apnar, Spitzenkandidat der SPÖ, ist das Verkehrsproblem nur dann in den Griff zu bekommen, wenn alle an einem Strang ziehen. Ein interessanter Vorschlag zur Lösung des grenzüberschreitenden Verkehrs kam aus den Reihen der Zuhörer. Wolfgang Bösch schlug vor, die Lkw in Wolfurt auf die Bahn zu verfrachten und sie in St. Margrethen wieder abzuladen.

Millenniumspark

Einig waren sich die Podiumsteilnehmer, dass der Millenniumspark für die Entwicklung der Lustenauer Wirtschaft förderlich ist. Bürgermeister Grabher nützte gestern die Gelegenheit, dem Publikum mitzuteilen, dass er gerade den Vertrag mit der Firma ATW/ Zeltweg über den Bau eines neuen High-Tech-Betriebs an der Sägerstraße unterschrieben habe.

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