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Verkehr in Frankreich weiterhin gestört

Die Streiks in Frankreich gegen die geplante Rentenreform haben auch am Mittwoch zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen (Flug- und Bahnverkehr) geführt.

Im Flugverkehr wurde den ganzen Tag über mit zahlreichen Verspätungen gerechnet, hieß es nach Angaben der Fluggesellschaft Air France. Betroffen seien Inlands- und einige Mittelstreckenflüge.

Bei der Eisenbahn wurden im Fernverkehr etwa 30 bis 40 Prozent Ausfälle erwartet, auch auf der Strecke Paris – München und Wien. Die Eurostar-Verbindung zwischen Paris, Brüssel und London verkehrte jedoch normal, ebenso wie die Thalys-Verbindung nach Köln.

Am Dienstag hatten die landesweiten Proteste das öffentliche Leben im Land schwer behindert. Massive Auswirkungen waren auch in Deutschland spürbar, wo Flüge reihenweise gestrichen wurden. Die Lehrergewerkschaft hat zu weiteren Arbeitsniederlegungen am 10. Juni aufgerufen – der Tag, von dem an die Regierung über die geplante Rentenreform in der Nationalversammlung beraten will.

Die Streiks und Proteste richten sich gegen die von der rechts-bürgerlichen Regierung geplante Pensionsreform. Das Reformgesetz sieht unter anderem vor, das Renteneintrittsalter um bis zu viereinhalb Jahre zu erhöhen.

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