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Verkehr in der Dornbirner Innenstadt bewegt weiter

Die zur Zeit stark befahrene Mozartstraße und Jahngasse, werden ab Herbst wieder täglich von vielen Kindern als Schulweg benutzt.
Die zur Zeit stark befahrene Mozartstraße und Jahngasse, werden ab Herbst wieder täglich von vielen Kindern als Schulweg benutzt. ©cth
Verkehr in der Dornbirner Innenstadt bewegt weiter

Dornbirn. Die Diskussion um die Sperren in der Dornbirner Innenstadt und den dadurch entstandenen Mehrverkehr in einigen Straßen bewegt die Bürgerforumsteilnehmer weiter.

“Ich habe die Sitzung zur Präsentation der Verkehrsregelung der Mozartstraße besucht. Das vorgestellte Konzept wurde von allen an der Sitzung teilnehmenden Bewohnern der Mozartstraße eindeutig und zum Teil emotional abgelehnt. 7700 Autobewegungen, die sehr wahrscheinlich zu gering ausgewiesen sind und die im Bau befindlichen 104 Wohn- und Hoteleinheiten werden eine Tagesbewegung von mindesten 9200 Auto erbringen. Diesen Verkehr kann die Mozartstraße nicht aufnehmen”, meldet sich Wolfgang Nußbaumer zu Wort. “Die Argumente zur Schließung der Schulgasse waren nicht überzeugend. Die angesprochene Sicherheit würde sich auf 80 Meter beschränken, wie eine Teilnehmerin feststellte und wie wäre die Sicherheit über mindestens 1000 Meter in den zuführenden fünf Straßen?”, stellt sich für ihn in Frage. “Die Schulgasse im Bereich der Baustelle wurde seinerzeit aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Es wurde die Frage aufgeworfen, warum jetzt nicht auch die Mozartstraße aus Sicherheitsgründen im Bereich der noch viel größeren Baustelle gesperrt werden müsste. Eine schlüssige Antwort konnten die Verantwortlichen nicht geben”, so Herr Nußbaumer weiter. Warum nun die Schulgasse auf Dauer gesperrt bleiben und der Verkehr zusätzlich in die Webergasse, die Jahngasse und die Mozartstraße abgeschoben werden soll ist für ihn und mehrere Anwohner unverständlich.

“Es muss doch im Interesse aller Bürger und auch der betroffenen Geschäfte in der Innenstadt sein, den Verkehrsfluss durch eine Einbahnregelung in der Mozartstraße wesentlich zu verbessern und durch das offen lassen der Schulgasse den Verkehrsabfluss auf drei Straßen so zu verteilen, dass alle Straßen eine wesentliche Verkehrsverminderung erzielen”, ist das abschließende Resümee von Wolfgang Nußbaumer. Auch Heinz Bachmann, Christl Sohm und Hermann Wohlgenannt als langjährige Bewohner der Jahngasse möchten Folgendes feststellen: “Durch die Sperre der Schulgasse gibt es für den Verkehr von der Mozartstraße kommend nur die Möglichkeit, über die Jahngasse abzufahren. Dabei handelt es sich ausgerechnet um die Straße, die von den vielen Schülern des Sozialpädagogischen Zentrums sowie der Volks- und Hauptschule als Schulweg benützt wird. Sollte diese Maßnahme zu einer Dauereinrichtung werden, muss in der einspurigen Jahngasse mit einem deutlich erhöhten Verkehrsaufkommen gerechnet werden, was zu einem erheblichen Risiko für die Schulkinder führen wird”, so Bachmann und Sohm. Sie raten daher den Verantwortlichen der Stadt dringend, sich vor allem ab Schulbeginn vor Ort ein Bild der Situation zu machen und die Realität in die Planung einfließen zu lassen.

 

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