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Verkehr erhitzt Gemüter

Feldkirch - Die Diskussion um das Feldkircher Generalverkehrskonzept mit Temporeduktionen erhitzt weiterhin die Gemüter.
Geplante Tempolimits für Feldkirch
Alle Stellungnahmen und Mailverkehr

Auch dereinst im Rathaus einstimmig beschlossene Konzepte können für mächtig Wirbel sorgen. So ein Gesamtverkehrskonzept der Stadt Feldkirch, das Temporeduktionen enthält. Einige dieser geplanten Maßnahmen, die laut Stadt freilich der Erhöhung der Verkehrssicherheit und Entlastung der Anrainer dienen sollen, hätten bereits im Oktober in Kraft treten sollen.

Stadträtin stieg auf Bremse

Kritik an der Vorgangsweise und den Maßnahmen ließen Verkehrsstadträtin Angelika Lener (VP) im Hinblick auf das Umsetzungstempo auf die Bremse steigen. Ins Rollen brachte das Ganze offenbar vor allem die Kritik von Geschäftsführer und Ex-FP-Stadtrat Fritz Amann (Protec) im Betriebsgebiet Runa (Die VN berichteten). Die ihm per E-Mail zugesandten Beteuerungen von Lener und Wirtschaftsstadrat Wolfgang Matt (VP), wonach das Betriebsgebiet Runa von Maßnahmen des Konzeptes nicht tangiert werden und „die Medien fehlerhaft“ berichtet hätten, lässt Amann jedenfalls nicht gelten.

Ungewohnt harsche Kritik

„Jetzt sind Medien und jene daran Schuld, die ihre Kritik öffentlich machen, weil sie nach ihren Unternehmen und betrieblichen Notwendigkeiten nie gefragt wurden“, wettert Amann in einem E-Mail an Lener und Matt. Er frage sich, so Amann, warum sich die Stadtpolitik nicht den Betroffenen persönlich stelle. Und Amann wörtlich als „Bürger“ von Feldkirch: „Fürchten sich die Damen und Herren vor dem Hausverstand unserer Mitarbeiter? Lehrlinge, die bei Tempo 30 mit ihrem Moped für eine Überschreitung 100 Euro Strafe zu bezahlen haben, würden euch ganz sicher den Kopf waschen.“

Kritik auch von Feldkirch blüht

Auch Feldkirch blüht mit Stadträtin Marlene Thalhammer, die zwar für die Maßnahmen ist, übt Kritik: „Wenn man Bürgern Maßnahmen in ihrem Wohngebiet vorstellt, muss man auch ihre Bedenken mit einbeziehen und kann nicht schon vor der Präsentation verkünden, dass die Verkehrsführungen binnen zwei Wochen eingeführt werden sollen.“

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