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Verkaufsstart von Kates Kollektion

Tausende Kunden und endlose Warteschlangen werden am Dienstagmorgen beim Verkaufsstart für die erste Modekollektion von Kate Mosse (33) erwartet.  

Bereits am Vorabend wollten sich vielerorts Fans sowie Schnäppchen- und Profitjäger vor Geschäften der Topshop-Kette anstellen, um Blusen, Westen, Gürtel, Schuhe, Jeans, T-Shirt oder Lederjacken nach insgesamt 50 Designideen des Supermodels zu ergattern.

Das Londoner Flaggschiff-Geschäft von Topshop in der Oxford Street hatte bereits für Montagabend zu einer Besichtigung mit Probeverkauf eingeladen. Für den landesweiten Verkaufsstart am Dienstag sagten Shopping-Experten einen enormen Kaufrausch in 225 Topshop-Filialen voraus.

Sämtliche Moss-Artikel mit Preisen zwischen drei und 150 Pfund (4,50 bis 225 Euro) dürften in Rekordzeit ausverkauft sein, hieß es. In ebenfalls rekordverdächtiger Zeit könnten die ersten Stücke der Kollektion bei eBay zur Internet-Versteigerung für ein Vielfaches des Ladenpreises auftauchen.

Um Profitmacherei möglichst einzudämmen, hat Topshop festgelegt, dass ein Kunde nur insgesamt fünf Stücke kaufen darf. Maximal acht dürfen anprobiert werden. Zudem sollen Käufer möglichst nur für 20 Minuten in die Geschäfte der Topshop-Kette eingelassen werden.

Moss heizte den Hype mit der Ankündigung an, sie werde sich im Geschäft an der Oxford Street zwischen die Schaufensterpuppen stellen. Modekritiker waren allerdings nicht durchweg begeistert von der „K“- Kollektion, für die Moss drei Millionen Pfund (4,5 Millionen Euro) bekommen haben soll. In einigen Berichten wurde ihr vorgehalten, sie habe lediglich Designs von Modemachern nachempfunden, deren Stücke sie einst trug.

Bei Topshop hieß es, die Moss-Linie im lässigen und zugleich eng geschnittenen Stil „widerspiegelt ihre kribbelig-verspielte Lebensart“. Die Fashion-Firma knüpft mit dem Moss-Hype an die Riesenerfolge von Popstar Madonna und der Designerin Stella McCartney bei der Kette H&M an.

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