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"Verkauf im Sinne Vorarlbergs"

Infrastrukturminister Gorbach kommentierte heute das von der ÖBB ausgeschriebene Interessensbekundungsverfahren und begrüßte das Vorhaben der ÖBB, den Staatsbetrieb in privatwirtschaftliche Hände zu legen.

Dies sei entgegen anderslautenden Meinungen sehr wohl im Sinne Vorarlbergs. Mit der Veräußerung der Bodenseeschiffahrt wollen und werden wir die notwendige und erfolgreiche Privatisierungsstrategie der Bundesregierung fortsetzen. Die Ausschreibung eines Interessensbekundungsverfahrens ist der erste Schritt in Richtung Regionalisierung der ÖBB-Tochter“, verlieh Gorbach seinem Wunsch Ausdruck, die Bodenseeschiffahrt einer „Vorarlberger Lösung“ zuzuführen.

Die Bodenseeschiffahrt sei „ein Stück Vorarlberg“ und deshalb auch in Händen des „Ländle“ am besten aufgehoben: „Es besteht nun die einmalige Chance, den zentral von Wien aus gelenkten Staatsbetrieb heimzuholen. Das ist im Sinne des Landes, der Leute und des Unternehmenserfolgs – das haben alle bisherigen Privatisierungen im Infrastrukturbereich eindrucksvoll bewiesen“, so der Minister. Es gebe daher keinen Grund, schon gar nicht für Regionalpolitiker, nervös zu werden. Die Angst vor der Privatwirtschaft sei weder begründet noch zeitgemäß und widerspreche dem sprichwörtlichen Vorarlberger Unternehmergeist. Der künftige Eigentümer werde jedenfalls allein aufgrund des eigenen Interesses am Unternehmenserfolg nicht den Fehler begehen, mit Traditionen zu brechen und gewachsene Strukturen in Frage zu stellen.

Er, Gorbach, habe deshalb auch nicht den geringsten Zweifel, dass etwa das Schiff „Vorarlberg“ auch nach der Privatisierung noch genauso heiße. „Ich sehe im Gegenteil die Chance, dass das Unternehmen noch erfolgreicher unterwegs sein wird“.

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