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Verharmlosung weicher Drogen

Gegen jegliche Verharmlosung sogenannter weicher Drogen spricht sich der Jugendsprecher der Freiheitlichen , LAbg. Ernst Hagen, aus und reagiert damit auf die Aussagen von Mitgliedern des Netzes von Drogenberatern. [14.1.2000]

Diese hatten ja der Exekutive vorgeworfen, vor allem Jagd auf Kleindealer und Konsumenten zu machen. Hagen ortet in diesen Aussagen eine bereits länger zu beobachtende Tendenz diverser Drogenberater, vermeintlich weiche Drogen zu verharmlosen. Sich nur auf Großdealer zu konzentrieren habe in Vorarlberg wenig Sinn, denn durch die erfolgreiche Tätigkeit der Suchtgiftgruppe und der konsequenten Bestrafung durch die Gerichte, seien die Großdealer aus Vorarlberg praktisch verschwunden.

An dessen Stelle sei, auch begünstigt durch die offenen Grenzen, ein verstärkter „Ameisenhandel“ getreten. Unter dem Motto auch „Kleinvieh gibt Mist“ gelangten auf diesem Wege beträchtliche Mengen illegaler Drogen ins Ländle, so Hagen weiter. Und wenn sehr viele immer wieder kleine Mengen ins Land brächten, so sei dies um nichts weniger gefährlich, als große Mengen, die von nur wenigen hereingebracht würden.

LAbg. Ernst Hagen, fordert daher von der Exekutive die Fortsetzung der konsequenten Bekämpfung dieses „Ameisenhandels“. Auch wenn es nicht primäres Ziel der Exekutive sein könne, Gelegenheitskonsumenten massiv zu verfolgen, so müsse all jenen, die illegale Drogen konsumieren, klar sein, daß sie etwas verbotenes tun und mit Strafen zu rechnen hätten.

„Es gibt schon genug Probleme mit der legalen Droge „Alkohol“, wir dürfen uns nicht zusätzliche Probleme durch die Verharmlosung vermeintlich weicher Drogen schaffen“, so der Jugendsprecher der Freiheitlichen im Vorarlberger Landtag, LAbg. Ernst Hagen, abschließend.

(Quelle: Landtagsklub Vorarlberg)
(Bild:VN)


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