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Vergewaltigung: Opfer verlor Kind

In Feldkirch wurde am Montag eine mutmaßliche Vergewaltigung verhandelt: Ans Tageslicht kamen die angeblichen Brutalitäten eines 32-Jährigen im Rahmen einer Psychotherapie.

Die Exfreundin des Metzgerei-Arbeiters hatte psychische Probleme und erzählte von Vergewaltigungen und jahrelangem Martyrium. Daraufhin deckten die Ermittler auf, dass auch noch eine zweite, frühere Lebensgefährtin des Angeklagten 1991 von diesem Mann offenbar brutal vergewaltigt worden war. „Ich sollte ihm kochen. Als ich das nicht tat, trat er mich in den Bauch“, gab die damals Hochschwangere außerdem zu Protokoll. Wenig später verlor sie ihr Baby.

Gequält

1995 dann der zweite Vorfall. Um zwei Uhr nachts klopft eine nackte Frau – nur in eine Decke gehüllt – bei einer Nachbarin. Die Lochauerin öffnet. Die grün und blau geschlagene 21-Jährige, ebenfalls hochschwanger, berichtet von sexuellen Misshandlungen mit einem Stock. „Ich habe noch nie so schreckliche Dinge gehört“, gibt die heute noch verängstigte Nachbarin an. „Es gab Handgreiflichkeiten, Vergewaltigungen aber nie“, beteuert hingegen der tätowierte Mann mit Kurzhaarschnitt.

Bewusstlos

Seinen heutigen Schwager hat der Angeklagte mit Fäusten bewusstlos geschlagen. Das Opfer wurde bewusstlos in der Badewanne aufgefunden. Wegen einer Zeugenaussage musste die Verhandlung vertagt werden. Dann muss der Schöffensenat entscheiden, wer die Wahrheit sagt: Angeklagter oder Opfer.

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