Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Vergaberecht: Verfahren in Vorarlberg werden digital

Die Digitalisierung schreitet weiter voran.
Die Digitalisierung schreitet weiter voran. ©Bilderbox (Symbolbild)
Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran. Als nächster Schritt werden demnächst die öffentlichen Aufträge nur mehr digital ausgeschrieben. Die elektronische Vergabe im Oberschwellenbereich soll dabei eine Kosten- und Zeiteinsparung mit sich bringen. Land und Gemeinden einigten sich auf Intention der Wirtschaftskammer auf eine gemeinsame Plattform.

Das Interesse an der elektronischen Vergabe sei groß in Vorarlberg. Bei einer Informationsveranstaltung der Wirtschaftskammer Vorarlberg zur Umsetzung und Einführung der e-Vergabe im Lande nahmen letztens über 300 Interessierte teil.

Schon über hundert öffentliche Aufträge dieses Jahr

Marco Tittler
Marco Tittler ©Marco Tittler

„Öffentliche Ausschreibungen werden für Unternehmen immer wichtiger. Ein Blick auf die Daten zeigt, dass dieses Jahr alleine in Vorarlberg bereits über hundert öffentliche Aufträge bekannt gemacht wurden“, erklärt Mag. Marco Tittler, Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Vorarlberg. „Künftig geschehen sowohl die Auftragsausschreibung, wie auch die Angebotsabgabe für öffentliche Aufträge nur mehr papierlos“, so Tittler weiter.Die EU-Richtlinie 2014/24/EU sieht vor, dass die e-Vergabe verpflichtend wird – im Jahr 2017 zunächst für zentrale Beschaffungsstellen, im Jahr 2018 dann für alle öffentlichen Aufraggeber. Als zentrale Beschaffungsstelle im Land gilt zum Beispiel der Umweltverband, wenn dieser Ausschreibungen für Gemeinden durchführt. Aus diesem Grund stellen das Land und Gemeinden bereits früher auf die elektronische Vergabe um.

Effizienter und günstiger

Vergabeverfahren des Landes und der Gemeinden im Oberschwellenbereich erfolgen damit bereits ab Mai 2017 nur mehr elektronisch. „Wir erhoffen uns durch die papierlosen Vergabeverfahren nach einer kurzen Eingewöhnungsphase wesentliche Vorteile für die Unternehmen“, so Tittler.
Die Teilnahme werde effizienter und günstiger. Und dank transparenter und sicherer Prozesse sollen sowohl die Abgabe als auch die Öffnung der Angebote einfacher werden.

Das Land Vorarlberg, der Umweltverband Vorarlberg sowie die Gemeinden werden für die elektronische Abwicklung der Vergabeverfahren die Webapplikation des Vergabeportals der ANKÖ Service Ges.m.b.H. verwenden. Sie konnte im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung des Landes Vorarlberg und des Umweltverbandes jeweils als Bestbieter ermittelt werden, sodass in Vorarlberg die Vergabeverfahren über diese Vergabeplattform abgewickelt werden können.

Gemeinsame Plattform

„Vor dem Hintergrund einer möglichst effizienten und einfachen Handhabung war es der Wirtschaftskammer Vorarlberg ein großes Anliegen, dass sich Land und Gemeinden auf eine gemeinsame Plattform verständigen und die Unternehmen als Bieter in weiterer Folge nicht unterschiedliche Portale bedienen müssen“, betont Tittler.

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Vergaberecht: Verfahren in Vorarlberg werden digital
  • Kommentare
    Kommentar melden
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen