AA

Verfall verhindert Reichtum bei Verbrechern

Der Staat holt sich, was er dem Ganoven nicht gönnt.
Der Staat holt sich, was er dem Ganoven nicht gönnt. ©APA
Der Staat holt sich, was er dem Ganoven nicht gönnt.

Damit Gauner nicht zu Geld kommen, hat der Staat gründlich vorgesorgt. Drogeneinnahmen werden im Zuge des sogenannten „Verfalls“ eingeheimst und auch Einbrecher und Betrüger sollen mit ihrer Beute nicht glücklich werden. Dass Delinquenten Ergaunertes abgeben müssen, dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen können sie schuldig gesprochen werden, dem Opfer den Betrag zurückzuerstatten.

Andere Variante

Eine andere Möglichkeit ist, dass der Staat sich den ergaunerten Betrag nach ausgesprochenem Verfall durch Exekution holt. Hat dann noch ein Opfer verbriefte Forderungen, an denen es nichts mehr zu rütteln gibt, können diese aus dem Verfallsbetrag beglichen werden. „So ist gesichert, dass Opfer nicht auf der Strecke bleiben. Der Weg für Betrogene und Bestohlene kann allerdings sehr steinig und auch kostenintensiv sein“, erklärt Rechtsanwalt Edgar Veith. Voraussetzung ist auch immer, dass der Gesetzesbrecher über irgendein Vermögen verfügt, sonst gilt der Spruch „Wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht verloren“.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Verfall verhindert Reichtum bei Verbrechern
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen