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Verfahren gegen Lehrerin eingestellt

Verfahren gegen wurde wegen fahrlässig herbeigeführter Körperverletzung eingestellt. Staatsanwaltschaft sieht kein schweres Verschulden bei Verletzung der Aufsichtspflicht.

Wenige Tage vor Weihnachten hatte eine neunjährige Schülerin bei einem Krippenspiel in der Schule schwerste Verbrennungen erlitten, nachdem ihr Kostüm an einer Kerze Feuer gefangen hatte. Nach Angaben des Leitenden Feldkircher Staatsanwalts Franz Pflanzner gegenüber ORF Radio Vorarlberg kann der Frau aber kein schweres Verschulden bei der Verletzung der Aufsichtspflicht angelastet werden.

In der Gesamtsicht des Falles hat laut Pflanzner eine Verkettung unglücklicher Umstände zu dem Brandunfall geführt. Die Lehrerin hat im Rahmen der Diversion bereits eine Geldbuße bezahlt, womit das Verfahren gegen sie eingestellt wurde. Sie gilt auch nicht als vorbestraft.

Die Neunjährige trug beim Krippenspiel einen Schafspelz, der an einer Kerzenflamme Feuer fing. Das Kostüm stand innerhalb weniger Sekunden lichterloh in Flammen. Das Mädchen erlitt schwerste Verbrennungen im Gesicht, im Halsbereich, am Oberkörper und an den Händen. Mittlerweile geht die Neunjährige nach zweimonatiger Abwesenheit wieder in die Schule. Nach Angaben der Volksschuldirektorin gegenüber dem Rundfunk geht es dem Mädchen den Umständen entsprechend wieder gut. Es werden allerdings noch weitere Hauttransplantationen notwendig sein.

Feuerunfall bei Krippenspiel

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