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"Vereine im Fokus": Schulung von Körper und Geist

Die Kampftruppe des Judoclub Bregenz.
Die Kampftruppe des Judoclub Bregenz. ©Daniela Lais
Bildergalerie Judoclub Bregenz

Judo begeistert als ganzheitliches Training.

Bregenz. Mehrmals wöchentlich ist die Volksschule Schendlingen Schauplatz kleiner und großer Kämpfe. In der Judohalle trainiert dann der Judoclub Bregenz seine 105 Mitglieder. Der Nachwuchs ist dabei stark vertreten. 85 Nachwuchs-Kämpfer stehen sich auf den Matten gegenüber. Die Trainer Alexander Schmidt, Rene Kitzke, Florian Donner, Daniela Rainer, Anna Donner, Alfred Senoner und Horst Herzer haben mit den sechs- bis sechzehnjährigen Kindern und Jugendlichen alle Hände voll zu tun. “Heute trainiert die Kampfgruppe und wir sind gerade dabei die Gruppenstruktur etwas zu verändern”, erklärt Trainer Alexander Schmidt. Der 26jährige ist bereits seit zehn Jahren Trainer und selbst schon mit fünf Jahren zum Judo gekommen. Darum hat er auch das Gespür für Talente. “Bei der Umstrukturierung holen wir sehr viele junge, talentierte Kinder von der Fortgeschrittenen Gruppe in die Kampfgruppe, damit Anfänger in die Fortgeschrittenen Gruppe nachrücken können”, erklärt Schmidt das Prozedere. Eines, das Erfolg haben muss, kann sich der Judoclub Bregenz etwa über mehrere Platzierungen bei den Österreichischen Nachwuchsmeisterschaften und bei den, erst vor kurzem stattgefunden, Internationalen Bodenseemeisterschaften freuen.

Umgang mit Herausforderungen und Niederlagen

Aber Judo ist weit mehr als nur Wettkampf, weiß auch Trainer Schmidt: “Judo ist Schulung für Körper und Geist, ein Kräftemessen, Körpertraining, aber auch das Erlernen von Disziplin und Höflichkeit.” Daneben ist dem Judoclub Bregenz die Gemeinschaft sehr wichtig, aber auch der Umgang mit Herausforderungen und Niederlagen, die gemeinsam aufgearbeitet werden. “Judo ist wirklich für jeden zu empfehlen und auch jeder kann Erfolg haben. Auch Frauen sind im Judo sehr angesehen, es ist nicht wie beim Fußball”, ergänzt Schmidt. Trotzdem sieht die Mädchenquote beim Judo Nachwuchs in Bregenz eher mager aus – man würde sich mehr weiblichen Nachwuchs durchaus wünschen.

Aggressionen abbauen

Zehn Wettkämpfe im Jahr stehen für den Nachwuchs auf dem Plan. Mit dabei: Eine gehörige Portion Ehrgeiz, aber auch Disziplin. Es gilt sich an Regelwerke zu halten und parallel dazu können Aggressionen abgebaut werden, aber auch überschüssige Energie kann man los werden. “Die Anforderungen sind vielseitig, Schnellkraft, Kraftausdauer, Kondition, außergewöhnliche Wurftechniken – Judo ist unglaublich interessant”, schwärmt Schmidt von seiner Sportart. Eine große Portion Enthusiasmus der auch auf den Nachwuchs ausstrahlt und immer mehr junge Kämpfer zum Verein lockt. LAI

Info: Wer am Judoclub Bregenz Interesse hat, kann sich über die Homepage, http://judo.bregenz.biz/, anmelden. Auf der Seite sind auch die wöchentlichen Trainingszeiten gelistet.

“Vereine im Fokus” – die Zahlen:

12 Kinder in der Altersgruppe von 6 bis 10 Jahren trainieren zusätzlich in der Sektion Sulzberg, die ebenfalls zum Judoclub Bregenz gehört
1 mal pro Woche trainieren die Anfänger des Judoclubs Bregenz in der Turnhalle der VS Schendlingen
1958 wurde der Verein von Horst Herzer gegründet
105 Mitglieder sind im Verein, 85 davon sind Kinder und Jugendliche
1 Jahr lang dauert die Grundausbildung, dann folgen die Wettkämpfe
10 Jahre lang ist Alexander Schmidt Judotrainer

“Vereine im Fokus” – Umfrage: Wie bist du zum Judoclub gekommen?

Ich bin über meinen Papa zum Judo gekommen und bin jetzt schon sechs Jahre mit dabei. Vor einem halben Jahr bin ich Dritte bei der Staatsmeisterschaft geworden. (Isabella, 13 Jahre)

Ich wollte einfach eine Kampfsportart machen und so bin ich vor etwa zwei Jahren zum Judo gekommen. Bei der Bodenseemeisterschaft bin ich sogar Erste geworden. (Christopher, 10 Jahre)

Mein Papa hat mich gefragt was ich für einen Sport machen möchte und ich wollte unbedingt Judo machen. Vor vier Jahren bin ich dann zum Verein gekommen und seitdem macht es mir sehr viel Spaß. (Jonas, 10 Jahre)

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