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"Vereine im Fokus": Erschwingliche Lifetime Sportart

Die neuen Wasserballer sind schon sehr motiviert.
Die neuen Wasserballer sind schon sehr motiviert. ©Daniela Lais
Der Nachwuchs von Pelikan Wasserball

Wasserball spielt nicht jeder, aber geeignet ist es für jeden.

Bregenz. “Eine Badehose, ein Handtuch und einen Euro für den Spind, das ist alles was man braucht, wenn man zu uns kommen will. Wasserball ist eine Lifetime Sportart die für alle erschwinglich ist”, weiß Jörg Mäser, seines Zeichens Cheftrainer bei Pelikan Wasserball. Immer Montags füllen sich die Becken im Bregenzer Seehallenbad und die rund achtzig Kinder und Jugendlichen des Vereins trainieren in ihren jeweiligen Fortschrittsgruppen Wasserball. “Bei uns kommt es vorwiegend darauf an, wie weit man ist und nicht auf das Alter”, erklärt Mäser. Darum befinden sich in den einzelnen Gruppen weniger Kinder und Jugendliche des gleichen Alters, sondern vielmehr solche, die auf einem ähnlichen Leistungsniveau spielen.

Vom Fröschle zum Pelikan

Die Gruppen tragen Namen von Fröschle, über Turbo Fröschle, Delfine, Hechte und Haie, bis hin zu den Pelikanen. Dort, nach oben, nämlich in die Kampfmannschaft, kann es jeder schaffen, der Spaß, Ausdauer und Kondition zum wöchentlichen Training mitbringt. Allerdings ist Leistung nicht alles: “Der Leistungsgedanke muss sich schon entwickeln, man muss erfolgreich sein wollen. Wer das will, wird von uns gefördert, wer es nicht will, der spielt Wasserball nur aus Freude – auch diese Leute sind bei uns willkommen”, erklärt Mäser. Und aus welchen Belangen man sich auch immer für die Wassersportart entscheidet, Mäser sieht nur Vorteile: “Wasserball deckt einfach alle Elemente ab, es ist abwechslungsreich und für jedes Alter geeignet. Man kann es von Kleinkind bis zum Senior spielen.” Bedingungen gibt es dann aber schon, für die ganz Kleinen. Schwimmen können ist ein muss, einen Schwimmkurs wollen die Wassersportler nicht anbieten.

Moderne Trainingsmethoden

Nachwuchsprobleme hat man bei den Wasserballern nicht, allerdings kämpft man wie viele Vereine damit, dass die Jugendlichen ab einem gewissen Alter das Interesse verlieren. “Trotzdem, bei uns läuft es diesbezüglich eigentlich noch richtig gut, die drop out Quote ist gering”, freut sich auch Arno Höller, der zusammen mit Mäser und acht weiteren Trainern für den Nachwuchs zuständig ist. Das mag auch an den modernen und abwechslungsreichen Trainingsmethoden des Vereins liegen. Der spielerische Aspekt steht gerade bei den Jüngsten im Vordergrund, Tore, Schlangen und diverse Trainingsmaterialien stehen zur Verfügung. “Und eigentlich bleiben sie auch wirklich fast immer, weil sie einen Narren gefressen haben. Das gute ist – Kinder und Wasser, das ist eigentlich ein Selbstläufer”, schmunzelt Höller.

Info: Interessierter Nachwuchs kann jederzeit zum Schnuppertraining bei den Wasserballern vorbei kommen. Das Training findet jeden Montag, um 16.45 im Seehallenbad statt. Weitere Informationen zum Verein gibt es auf der Homepage http://www.wasserball-bregenz.at

“Vereine im Fokus” – die Zahlen:

150 Mitglieder zählt der Verein
80 Kinder und Jugendliche sind aktiv
5 mal wöchentlich trainieren die “Profis”
2001 bildeten die Bregenzer Wasserballer eine Spielgemeinschaft mit der TS Piranha Dornbirn
30 mal 20 Meter groß ist das reguläre Spielfeld beim Wasserball
1,80 Meter Wassertiefe muss mindestens gegeben sein
400 bis 450 gr schwer muss ein Wasserball sein

“Vereine im Fokus” – Umfrage: Wie bist Du zu den Wasserballern gekommen?

Mein Bruder hat schon Wasserball gespielt und ich wollte den Sport auch unbedingt ausprobieren. So bin ich dann zu Pelikan Wasserball gekommen. Jetzt bin ich schon seit einem Jahr mit dabei. (Adrian, 9 Jahre)

Ich bin ganz neu mit dabei, erst zum zweiten Mal. Gesehen habe ich das Wasserball spielen immer beim Mili in Bregenz und ich wollte es auch ausprobieren. Wasserball ist echt cool. (Kilian, 10 Jahre)

Ich weiß gar nicht mehr genau, wie ich zum Wasserball gekommen bin. Schließlich war ich damals noch ein Kind, das ist jetzt acht Jahre her. Wasserball macht einfach Spaß, für mich ist es auch ein Ausgleich zur Schule. (Alex, 14 Jahre)

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