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Verdienstvolle Persönlichkeiten geehrt

Der Nationalfeiertag ist seit einigen Jahren traditionell "Ehrenamtstag". Auch am Mittwoch überreichte LH Sausgruber zwei Mal Auszeichnungen an verdienstvolle Persönlichkeiten unterschiedlicher Herkunft.

Am Vormittag ehrte Sausgruber in einer Veranstaltung in Rankweil zahlreiche Ehrenamtliche für ihr gesellschaftliches Engagement. Am Nachmittag stand ein Festakt im Landhaus Bregenz ganz im Zeichen der Überreichung von mehreren Landesauszeichnungen.

Das Land Vorarlberg sei in diesem Bewusstsein stets bemüht, ehrenamtlich tätige Menschen wo immer möglich zu unterstützen, betonte Sausgruber am Vormittag in Rankweil. Insgesamt sei zu beobachten, dass sich neben traditionellen Formen des Ehrenamtes – etwa in Vereinen – neue Arten des Engagements entwickeln. So nehmen Studien zufolge „nicht institutionalisierte Formen mit relativ freier Zeiteinteilung zu. Bei der Wahl des Ehrenamtes spielen persönliche Vorlieben eine immer größere Rolle. Auch nehme aufgrund der demografischen Entwicklung die Zahl älterer Menschen zu, „die gerne ihre Zeit und Erfahrung in den Dienst der Gemeinschaft stellen.

Beim Festakt am Nachmittag überreichte Sausgruber zwölf Landesauszeichnungen. Der gebürtige Bregenzer Universitätsprofessor und Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) Helmut Kramer erhielt die zweithöchste Landesauszeichnung, das Silberne Ehrenzeichen. Als besonders bedeutsam im Sinne des Föderalismus benannte Sausgruber Kramers Publikation zu ökonomischen Aspekten der Bundesstaatsreform, die auch im Österreich-Konvent Aufsehen erregt habe. Sausgruber: „Das Ergebnis dieser Studie bestätigt die von Vorarlberg und dem Föderalismusinstitut immer wieder vertretene These, dass die Bundesgesetzgebung lediglich einen Rahmen der Homogenität im Bundesstaat gewährleisten und den Ländern größere Ausführungsspielräume überlassen soll“.

Das große Verdienstzeichen des Landes wurde Maria Müller aus Bürs für ihr großes kulturelles Engagement im Bezirk Bludenz und Gerhard Zimmermann aus Dornbirn. Der berentete Universitätsprofessor und Primarius Zimmermann zeichnete sich vor allem durch sein Wirken in der Krebshilfe Vorarlberg aus.

Sieben Verdienstzeichen des Landes überreichte Landeshauptmann Sausgruber an den Fachgruppenobmann-Stellvertreter und Vorsitzenden der gewerblichen Bauträger Heinz Allgäuer, an Ulrich Ender aus Nüziders für seine Tätigkeit im Landesinnungsausschuss der Innung Bau, an den Alberschwender Ewald Fetz, Ausschussmitglied der Bundesmalerinnung, Oberstleutnant Erwin Fitz für seine Verdienste um das Militärmuseum in Bregenz und die Aufarbeitung der Militärgeschichte in Vorarlberg, den früheren Obmann des Vorarlberger Försterbundes Siegfried Fulterer, an den Künstler und Heimatforscher Detlef Willand und den praktischen Arzt Robert Spiegel, der maßgeblich am Aufbau und der Weiterentwicklung der Flugrettung Vorarlberg beteiligt gewesen war.

Die beiden Polizisten Martin Burtscher und Klaus Perchtold wurden für ihre spektakuläre Bergung eines suizidgefährdeten Mannes in einer Felswand in Bürs mit der Rettungsmedaille ausgezeichnet.

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