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Verbrennen im Wald in Frage gestellt

Wolfgang Juen ist dagegen, dass die heimischen Wälder ständigen Rauchschwaden ausgesetzt sind.
Wolfgang Juen ist dagegen, dass die heimischen Wälder ständigen Rauchschwaden ausgesetzt sind. ©Juen
Dornbirn. „Nun kommt langsam wieder die Zeit, in der vermehrt Rauchzeichen über unsere Wälder ziehen.
Verbrennen im Wald in Frage gestellt

Während das Verbrennen von Gartenabfällen ausnahmslos verboten ist, die Rauchfangkehrer jeden Holzofen und Heizgeräte überprüfen und kontrollieren, gibt es einen Bereich in dem scheinbar alles erlaubt ist. Es ist mir unverständlich, dass in unseren Wäldern ungestraft die Luft verunreinigt und mit Schadstoffen belastet werden darf und das noch in so einem sensiblen Bereich wie unsere mittleren Höhenlagen. In diesen befindet sich der Wald auf Grund der Nebel- und Schadstoffgrenze bereits in einem schlechten Zustand“, meint Wolfgang Juen im Bürgerforum. „Auf meine Anfragen bei der Stadtpolizei wurde mir jeweils geantwortet, dass diese Vorgänge angemeldet, also erlaubt seien – egal wie stark die Rauchentwicklung auf Grund unvollständiger Verbrennung war“, so Juen.

Weitere Anfragen an das Land, die Landwirtschaftskammer und Forstämter erfolgten – ergebnislos. Von der BH Bregenz/Forstverwaltung erhielt Juen ein Infoblatt, das die Waldbesitzer beratend aufmerksam macht, welche schädliche Folgen das Verbrennen hat, bzw. dass alternative Methoden für den Wald einen höheren Nutzen darstellt.

„In Dornbirn scheint solch eine Verhaltensänderung spurlos vorüberzugehen. Eine Aufklärung wäre meines Erachtens das Mindeste was die öffentliche Hand hier in Gang setzen sollte. Der Gesetzgeber wäre eigentlich verpflichtet, sich gesetzliche Regelungen zu überlegen, die das Abbrennen zur bewilligungspflichtigen Ausnahme macht. Alte Traditionen müssen hinterfragt und auch geändert werden, wenn alle Erkenntnisse dafür sprechen“, so Juen zum Schluss.

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