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Verantwortlicher für Kunstprojekte in Feldkirch

Arno Egger, der Kurator für die Auswahl, die Durchführung und die Abwicklung der Kunstaustellungen in der Johanniterkirche und im Palais Liechtenstein
Arno Egger, der Kurator für die Auswahl, die Durchführung und die Abwicklung der Kunstaustellungen in der Johanniterkirche und im Palais Liechtenstein ©Manfred Bauer
Feldkirch. (sm) Arno Egger, selbst Künstler, hat als Kurator für die Johanniterkirche und das Palais Liechtenstein nicht einfach einen Job, sondern eine „Berufung“ gefunden.
Kurator Egger

Was bedeutet „Kurator“ in Feldkirch?

Arno Egger: „Curare“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „Sorge tragen“, in diesem Fall also sorgen für die Kunst und die Künstler bei den Ausstellungen in der Johanniterkirche und im Palais Liechtenstein in Feldkirch.

Wie kamen Sie zu dieser „Berufung“?

Arno Egger: Ich bin seit 15 Jahren Mitglied des Kuratoriums im Palais Liechtenstein und habe jahrelang Eva Jakob, meine Vorgängerin als Kuratorin in der Johanniterkirche, bei den Ausstellungen und den technischen Aufbauten unterstützt.

Welche Bereiche umfasst Ihre Arbeit als Kurator?

Arno Egger: Da wir sehr klein sind und wenig Budget haben, bin ich praktisch für alles zuständig, von der Auswahl der Künstler bis zur Umsetzung der Ausstellungen, vom Auf- und Abbau bis zur Betreuung der Künstler. Für die Auswahl möglicher Projekte besuche ich Museen und Kunstmessen oder mache Recherchereisen in andere Länder. Letztes Jahr waren wir z. B. in Litauen. Gemeinsam mit Markus Keel, der ja jetzt unser neuer Präsident im Palais Liechtenstein ist, und dem Künstler Harald Gfader habe ich erste Kontakte zu Künstlern und Galerien für unser diesjähriges Ausstellungsprojekt in Feldkirch geknüpft.

Wem sind Sie direkt verantwortlich?

Arno Egger: Für die Johanniterkirche gibt es ein Gremium, in dem auch ein Vertreter der Diözese Feldkirch sitzt, dem ich meine Ausstellungspläne vorstelle. Beim Palais Liechtenstein ist ein Kuratorium mit 6 Personen für das Programm verantwortlich, das  ich gemeinsam mit dem Büro des Kulturreferats der Stadt Feldkirch umsetze. So sehen die inhaltlichen Regelungen aus, budgetär bin ich den Geldgebern Stadt und Land und bei der Johanniterkirche auch der Diözese gegenüber verantwortlich.

Was reizt Sie an Ihrer Arbeit in der Johanniterkirche und im Palais, wer hilft Ihnen bei der Umsetzung der Projekte?

Arno Egger: Vor allem das selbständige Arbeiten, aber auch die tolle Zusammenarbeit mit den Künstlern und die interessanten Projekte, welche es um zu setzen gilt. Jedes Jahr ist es möglich, vier Ausstellungen in der Johanniterkirche und sechs im Palais Liechtenstein durch zu führen. Dabei werden eben auch so aufwendige Aufbauten gemacht, wie etwa die jetzige Holzkonstruktion in der Kirche, die in Zusammenarbeit mit Roland Adlassnigg errichtet wurde. Seit letztem Jahr haben wir mit Karin Guldenschuh auch eine erfahrene Kommunikationsfachfrau für die Öffentlichkeitsarbeit in unserem Team.

Welche Besucherzahlen gab es 2011 in der Johanniterkirche, und wie schaut es heuer aus?

Arno Egger: Im vergangenen Jahr war es dank der Pountney-Ausstellung möglich, rund 50.000 Besucherinnen und Besucher in die Kirche zu „holen“. Heuer waren es bis jetzt auch schon wieder über 5000 Besucher.

Welches kulturelle Highlight ist heuer noch zu erwarten?

Arno Egger: Die Ausstellung von sieben litauischen Künstlerinnen und Künstlern mit dem Titel „Litauen Jetzt!“ in der Johanniterkirche und im Palais Liechtenstein, die am Abend des 13. Juli eröffnet und über den ganzen Sommer gezeigt wird.

Danke für das Gespräch!

Arno Egger
Geburtsort: geb. 1960 in Hohenems
Wohnort: seit 15 Jahren Feldkirch
Familienstand: in einer Partnerschaft, Kinder Fiona 9 Jahre, Benedikt 6 Jahre
Aaron 22 Jahre aus einer früheren Beziehung
Ausbildung: Scuola Politecnico di Design in Mailand
Hobbys: Schi fahren, Bergsteigen, Familie, die feinen Dinge des Lebens genießen
Wahlspruch: „In der Stille liegt die Kraft“

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