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VCÖ: Lkw-Verkehr überall gestiegen

Wien - Die A14 bei Koblach war im Jahr 2010 der Ort, wo in Vorarlberg die meisten Lkw gefahren sind, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Rund 1,2 Millionen Laster fuhren dort im Vorjahr. Der VCÖ fordert deshalb mehr Lkw-Kontrollen sowie die Ausweitung der Lkw-Maut.

An einem durchschnittlichen Werktag waren im Vorjahr auf der A14 bei Koblach stündlich 192 Lkw unterwegs. In Summe fuhren hier rund 1,2 Millionen Lkw, so viele wie an keinem anderen Ort in Vorarlberg, wie eine aktuelle VCÖ-Untersuchung zeigt. Bei Dornbirn und Schwarzach wurden auf der A14 rund 1,1 Millionen Lkw gezählt. Auf der S16 waren bei Grins fast 500.000 Lkw unterwegs.

Die VCÖ-Untersuchung zeigt, dass bei am stärksten befahrenen Autobahnzählstellen in Vorarlberg der Lkw-Verkehr im Vorjahr zwischen 6,0 und 8,9 Prozent zugenommen hat. Österreichweit sind wurden im Vorjahr bei 70 der 81 vom VCÖ analysierten Zählstellen mehr Lkw gezählt als im Jahr 2009. “Nach Ende der Wirtschaftskrise ist der Lkw-Verkehr stark gestiegen. Auch deshalb, weil es viele vermeidbare Fahrten gibt. Gerade angesichts steigender Erdölpreise ist es für Österreichs Wirtschaft und Bevölkerung wichtig, dass der Gütertransport effizienter wird, etwa durch verbesserte Logistik”, betont VCÖ-Experte DI Martin Blum.

Die Zunahme des Lkw-Verkehrs führt auch zu mehr Straßenschäden auf den Autobahnen. Ein klassischer Transit-Lkw nützt die Straße 35.000 Mal stärker ab als ein Pkw, macht der VCÖ aufmerksam. Mehr Baustellen, mehr Staus und vor allem höhere Kosten für die Straßenerhaltung sind die Folge. Der VCÖ betont, dass der Lkw-Verkehr am gesamten Straßennetz weniger für die Infrastrukturbenützung bezahlt als er müsste. In der Schweiz zahlen Lkw auf allen Straßen Maut. Der VCÖ fordert, dass in Österreich die Lkw-Maut zumindest auf die stark befahrenen Landesstraßen “B” ausgeweitet wird. “Zudem sind jene Frächter, die sich an die Regeln halten besser vor den schwarzen Schafen zu schützen. Deshalb ist es wichtig, dass es auf den Autobahnen mehr Lkw-Kontrollen gibt, damit technische und arbeitsrechtliche Vorgaben von allen eingehalten werden”, so VCÖ-Experte Blum.

Verschlechterungen beim Bahngüterverkehr führen zu einer Verlagerung des Gütertransports von der Schiene auf die Straße und damit zu mehr Lkw-Verkehr, warnt der VCÖ. Der VCÖ fordert eine verkehrspolitische Strategie, wie der Gütertransport stärker auf die Schiene verlagert werden kann.

 

FACTBOX

Wo in Vorarlberg die meisten Lkw unterwegs waren

(Lkw im Jahr 2010, in Klammer Änderung zum Jahr 2009)

 

A14 Koblach: 1.241.000 (plus 6,8 Prozent)

A14 Schwarzach: 1.119.500 (plus 8,9 Prozent)

A14 Dornbirn: 1.118.500 (plus 6,1 Prozent)

S16 Grins: 490.560 (plus 6,0 Prozent)

Quelle: Asfinag, VCÖ 2011

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