Vaterfigur und Suchender

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Am 26. April jährt sich der Todestag von Hermann Gmeiner zum 30. Mal. Der Gründer des SOS-Kinderdorfes wurde 1919 in Alberschwende als sechstes von neun Kindern geboren.

Seine Mutter starb, als er fünf Jahre alt war. Von da an übernahm Elsa, die älteste Schwester, die mütterlichen Pflichten im Haus. Geprägt durch seine Familiengeschichte reifte in ihm die Idee, ein Kinderdorf zu bauen, um all jenen Mädchen und Buben, die der Krieg zu Waisen gemacht hatte, ein liebevolles Zuhause zu schenken. Gmeiner, der mittlerweile in Innsbruck Medizin studierte, gab sein Studium auf und begann mit nur 600 Schilling Startkapital seinen Plan zu verwirklichen. Bald schon fand er Mitstreiter, die sich von seinem Engagement überzeugen ließen.

So entstand in Imst das erste SOS- Kinderdorf. Viele weiter auf der ganzen Welt sollten folgen. Heute, mehr als sechs Jahrzehnte später, spannt Hermann Gmeiners Lebenswerk einen humanitären Bogen über 134 Länder, quer über alle Religionen, Kulturen und Gesellschaften hinweg. Derzeit haben durch mehr als 550 SOS-Kinderdörfer und über 650 SOS-Jugendangeboten knapp 80.000 Kinder und Jugendliche ein stabiles und liebevolles Zuhause. Mehr als eine Million junge Menschen und deren Angehörige werden durch Sozial-, Bildungs- und medizinische Programme sowie Nothilfeprojekte unterstützt.

Bei seinen Projekten im In- und Ausland wurde Hermann Gmeiner auch von seinem Großneffen und Weggefährten Walter Gmeiner unterstützt. Dieser erinnert sich im Interview an seinen Großonkel als einen Menschenfreund- und -kenner, der privat oft einsam war. Hermann Gemeiner war ein Suchender und ein Getriebener, der sich durch keine Widerstände von seiner Idee abbringen ließ.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der NEUE am Sonntag.

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