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Vater erstickte zehnjährigen Sohn - lebenslang

Ein 41-jähriger gebürtiger Kosovare ist am Donnerstag am Grazer Straflandesgericht wegen Mordes an seinem knapp zehnjährigen Sohn zu lebenslanger Haftstrafe verurteilt worden. Der Angeklagte hat Nichtigkeit beantragt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der seit 1991 in Österreich lebende Mann zeigte sich vor dem Geschworenengericht voll geständig. Als Motiv nannte er Hass auf seine Ex-Frau.

Zu dem Mord war es in Morgenstunden des 27. Jänner in der Wohnung des 41-Jährigen in Graz-Liebenau gekommen. Der Sohn war mehrere Tage in der Obhut des Vaters, als dieser – “ständig mit dem Gesicht seiner Frau im Kopf” – den Entschluss fasste, den Buben zu töten. Nach mehrmaligem Zögern habe er schließlich mit der einen Hand die Arme des Zehnjährigen fixiert und mit der anderen Mund und Nase zugedrückt. Der Todeskampf habe drei bis Minuten gedauert, schilderte der Angeklagte unter Tränen.

Der Sachverständige beschrieb in seinem Gutachten den Angeklagten als voll zurechnungsfähig. Es habe sich weder um eine Affekthandlung gehandelt, noch sei die Tat unter Drogen- oder Alkoholeinfluss erfolgt.

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