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Vater bedroht Tochter und bricht ihr die Nase

©VOL.AT/Eckert
Ein Familienvater wurde nach häuslicher Gewalt zu 960 Euro Strafe verurteilt.

Von Christiane Eckert

Respekt – das erwartet sich der aus Afrika stammende Mann, der als Selbständiger seinen Unterhalt verdient, von seiner Familie. Er arbeitet hart, will für seine vier Kinder gut sorgen, doch mit Meinungsverschiedenheiten kann der bislang Unbescholtene offenbar schlecht umgehen. Dies äußerte sich besonders bei seiner Tochter im Teenageralter. Wenn sie widersprach, wurde er schnell zornig und rastete aus. 2015 brach er ihr bei einem Faustschlag ins Gesicht sogar die Nase.

Erneut Ärger

Im vergangenen Jahr kam die mittlerweile beinahe Erwachsene mit ihrem Freund nach Hause. Wieder kam es zum Streit und er verwies sie des Hauses. Als sie nach zwei Tagen wieder da war, verlangte er von ihr, dass sie sofort gehen solle. „Sonst werde ich das Haus zusammen mit Euch niederbrennen“, drohte er. Von seiner Ehefrau ist er mittlerweile geschieden. Alle hätten sich gegen ihn verschworen, so der Geschiedene. Die Strafe für Nötigung und Körperverletzung: 960 Euro, die Hälfte davon auf Bewährung. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Tochter muss er 500 Euro Entschädigung bezahlen.

(VOL.AT)

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